Ostbevern feiert Jahr des Hundes
Willkommen im Jahr des Hundes

Ostbevern -

Die Schüler des Collegium Johanneum Internat Schloss Loburg haben gemeinsam das chinesische Neujahrsfest gefeiert.

Montag, 19.02.2018, 09:02 Uhr

Das chinesische Frühlingsfest, mit dem der Beginn eines neuen Jahres gefeiert wird, begingen die Schülerinnen und Schüler im Rittersaal.
Das chinesische Frühlingsfest, mit dem der Beginn eines neuen Jahres gefeiert wird, begingen die Schülerinnen und Schüler im Rittersaal. Foto: Anne Reinker

Wenn wir uns nach Weihnachten ein frohes neues Jahr wünschen, heißt das auf chinesisch „Xin Nian Kuai Le“. Allerdings wird der Beginn des Zeitabschnitts nicht wie bei uns am 1. Januar, sondern erst zum ersten Neumond des Jahres gefeiert. Und das in so großem Stil, dass das öffentliche Leben für mehrere Tage brach liegt. Um einiges kleiner begehen seit einigen Jahren auch die Schülerinnen und Schüler der Loburg dieses besondere Datum mit einem Fest.

Am Donnerstag begann in China das sogenannte Jahr des Hundes. Ein Jahr, das laut chinesischer Astrologie beständig sein wird, in dem Ausdauer und Fleiß belohnt werden. Während dort im fernen Land Millionen von Chinesen für die Feiertage zurück in ihre Heimatorte kehren, um im Kreis der Familie zu feiern, ist das für die Schülerinnen und Schüler der Loburg natürlich nicht möglich. Für die rund 60 Jugendlichen aus China und Südkorea ist das asiatische Frühlingsfest im Rittersaal daher umso wichtiger.

Mit einem landestypischen Festessen begann der gemeinsame Abend. „Das ist ein Highlight“, erklärte Judith Stäpeler, Erzieherin im Internat. Denn Ente, gebratene Nudeln und Frühlingsrollen stehen normalerweise nicht auf der Speisekarte. Ein mehrstündiges Programm, von Schülern für Schüler, folgte. Bis in den späten Abend war der Rittersaal erfüllt von Gesang, instrumentalen Melodien und Tanzmusik, europäisch wie auch asiatisch. Eine Veranstaltung mit großer Bedeutung für die Jugendlichen, denn gerade zu solch einem Festtag in ihrem Heimatland ist Heimweh für einige ein Problem. „Wir sind für die Schülerinnen und Schüler das zweite Zuhause, da ist es umso wichtiger, dass sie sich hier wohlfühlen“, sagte Judith Stäpeler.

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