Wirtschaft Ostbevern
„Wir müssen eine attraktive Gemeinde bleiben“

Ostbevern -

Viele positive Nachrichten wurden bei der Versammlung von Wirtschaft Ostbevern verkündet.

Mittwoch, 14.03.2018, 18:03 Uhr

Andrea Bergenroth (zweite v.l.) wurde von den Vorstandsmitgliedern Michael Terboven, Norbert Horstmann, Marlene Wietkamp, Norbert Winter, Katrin Kisser, Michaela Weitkamp und Dieter Schulze Zumkley (v.l.) verabschiedet.
Andrea Bergenroth (zweite v.l.) wurde von den Vorstandsmitgliedern Michael Terboven, Norbert Horstmann, Marlene Wietkamp, Norbert Winter, Katrin Kisser, Michaela Weitkamp und Dieter Schulze Zumkley (v.l.) verabschiedet. Foto: Reinker

„Wir haben Hits, aber auch eine B-Seite“, sagte Marlene Wietkamp bei der Versammlung des Vereins Wirtschaft Ostbevern. In ihrem Bericht über das vergangene Jahr überwogen klar die positiven Nachrichten. Die stellvertretende Vorsitzende übernahm die Leitung der Zusammenkunft bei Mersbäumer für den erkrankten Friedhelm Hösker.

Das die Vereinigung viel auf die Beine gestellt hat, wurde deutlich: das monatliche Wirtschaftsfrühstück, die Attraktivitätssteigerung des Ortes mit Blumenampeln und Weihnachtsbeleuchtung, die Messe „Bauen und Leben“, der Kastaniensonntag, eine Nikolausaktion, und das Last-Minute-Shopping vor Weihnachten beschäftigen die Organisatoren unter anderem. „Der Vorstand war sehr beeindruckt von der Organisation“, lobte Marlene Wietkamp das Team, das die Messe durchführte.

„Die jungen Leute waren absolut motiviert“, betonte Lydia Brandherm. „Wir haben eine stattliche Zahl an Ausstellern zusammenbekommen können.“ Der Kastaniensonntag war ebenfalls ein Erfolg. „Wir sind gerade dabei, einige neue Programmpunkte zusammenzutragen“, erklärte Marlene Wietkamp. Die Veranstaltung wird am 11. November stattfinden und aufgrund des Datums von einem Büttenredner begleitet. Der Hollandmarkt wird aufgrund der guten Nachfrage auch dieses Mal wieder dabei sein.

Marlene Wietkamp sprach ihre Hoffnung aus, dass das „ewige Thema Hauptstraße“ bald abgeschlossen werden könne. „Ostbevern muss es gelingen, die Nähe zu Münster zu nutzen und eine attraktive Gemeinde zu bleiben“, sagte sie.

Mit seinem Bericht zur finanziellen Lage der Vereinigung konnte Dieter Schulze Zumkley im Ein- und Ausgabenvergleich nahezu eine Punktlandung hinlegen. „Wir wollen ja kein Sparclub sein“, meinte er. Die Zufriedenheit der Mitglieder zeigte sich bei den Wahlen: Wiedergewählt wurden Friedhelm Hösker als erster Vorsitzender, Katrin Kisser (zweite stellvertretende Vorsitzende) sowie Kassierer Dieter Schulze Zumkley. Neu dabei als Beisitzerin ist Michaela Weitkamp (Wirtschaftsförderin der Gemeinde), die Andrea Bergenroth ablöste.

Eine neue Idee hat der Vorstand: „Wirtschaft trifft Politik“ soll das Vorhaben heißen, bei dem in einer Art Speed-Dating Fragen rund um das Gewerbe im Ort an die Lokalpolitiker gerichtet werden können. „Wir wünschen uns, durch solch eine Aktion von der Politik gehört zu werden“, sagte Marlene Wietkamp. Das vermisse man zur Zeit. Diese Idee wolle man weiterverfolgen.

Als Rednerin war Petra Michalczak-Hülsmann eingeladen. Die Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf sprach über „zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung im Kreis“ und bezog sich dabei auf die Breitbandinfrastruktur und die unterstützenden Maßnahmen für junge Start-up-Unternehmen.

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