Müttertag in Ostbevern
Nicht Muttertag, aber Müttertag

Ostbevern -

Die Kinder der Kita St. Josef in Ostbevern hatten zum Müttertag eingeladen. Dafür hatten sie zusammen mit den Erzieherinnen einen ganzen Nachmittag geplant, an dem sie ihre Mamas nach bestem Wissen mit verschiedenen Aktionen verwöhnten. Rund 40 Mamas waren der Einladung gefolgt.

Dienstag, 17.04.2018, 16:04 Uhr

Die Kinder der Kita St. Josef hatten ihre Mamas zum Müttertag eingeladen.
Die Kinder der Kita St. Josef hatten ihre Mamas zum Müttertag eingeladen. Foto: privat

Erstmalig hatten die Kinder der Kita St. Josef zum Müttertag eingeladen. Gut 40 Mamas waren der Einladung ihrer Kinder gefolgt. Diese hatten sich bereits seit einiger Zeit auf diesen Tag vorbereitet. Am Wochenende war es dann soweit. Unter der selbst angefertigten Willkommensgirlande kredenzten die Kinder ihren Eltern zur Begrüßung einen O-Saft. Nach den Begrüßungsworten von Kim-Andrea Gimm brachten die Kinder ihr Gedicht an die Mütter zu Gehör. Im Kindergarten wies dann ein Wegweiser die Mütter auf die unterschiedlichen Aktivitäten hin.

Die Sinneswerkstatt bescherte einigen Müttern ganz besondere Geschmackserlebnisse. Aufgabe der Mamas war es, mit geschlossenen Augen verschiedene Lebensmittel am Geschmack zu erkennen. Das besondere Geschmackserlebnis stellte sich ein, wenn die Kinder zunächst zur Schokolade und dann zum sauren Gurkenstück gegriffen hatten.

Im Schlafraum war ein Massagesalon eingerichtet worden. Der verdunkelte Raum wurde von einer Lichtorgel erhellt. Nachdem sich die Mütter auf den ausgelegten Turnmatten ausgestreckt hatten, traten die Kinder in Aktion. Mit Igelbällen, Pinseln oder Massagegegenständen wurden die Mütter dort verwöhnt. Wie bei Lewin vernommen: „Jetzt geht es dir doch wieder gut“, hatten alle Kinder an diesem Tag das Wohlbefinden ihrer Mütter im Blick.

Die Bastelwerkstatt war natürlich stark frequentiert. Mit Mama in aller Ruhe basteln zu können ohne eine Störung, sei es durch ein Geschwisterkind oder das Handy, das wollte ausgenutzt werden. Die Basteltische waren stets belegt. Die Wartezeit wurde derweil bei einer Pause im Bewegungsraum verbracht. Hier war das Café untergebracht. Bei Waffeln, Kaffee und Apfelschorle konnte jeder Kraft für die nächste Aktivität sammeln.

Nach zwei Stunden erfreuten die Kinder ihre Mütter mit einem Abschiedslied. Gut gelaunt bezüglich des vergnügt verbrachten Nachmittages endete dieser Müttertag. Das eine oder andere jüngere Kind hatte sich mit den Worten „So jetzt habe ich alles gemacht und gehe nach Hause“ schon ein wenig früher verabschiedet.

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