Ideen für Ostbevern
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Ostbevern -

Auf der jüngsten Ideenbörse für Förderprojekte nach „8plus – VITAL.NRW im Kreis Warendorf“ für die Bevergemeinde sprachen Ideengeber mit der Regionalmanagerin Jana Uphoff.

Freitag, 04.05.2018, 18:05 Uhr

Bei der Ideenbörse sprachen Ideengeber mit der Regionalmanagerin Jana Uphoff (kl. Bild) über Möglichkeiten der Finanzierung von Projekten mittels „8plus – VITAL.NRW im Kreis Warendorf“.
Bei der Ideenbörse sprachen Ideengeber mit der Regionalmanagerin Jana Uphoff über Möglichkeiten der Finanzierung von Projekten mittels „8plus – VITAL.NRW im Kreis Warendorf“. Foto: Reinker

An Ideen mangelte es bei der Veranstaltung von „8plus – VITAL.NRW im Kreis Warendorf“ nicht, nun heißt es für die Aktiven, diese zu konkretisieren. Denn um verschiedene Projekte durch das Förderprogramm realisierbar zu machen, muss einiges an Arbeit investiert werden. Die Ideenbörse am Mittwochabend war dabei der erste Schritt.

Bietet der Fördertopf des Verfügungsfonds (WN berichteten in ihrer gestrigen Ausgabe) Gelder für private Maßnahmen in einem bestimmten Quartier des Ortes, geht es bei „8plus“ vor allem um den Nutzen auch über die Gemeindegrenze, vorzugsweise auf die beteiligten Kommunen Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Oelde, Sassenberg, Sendenhorst und den Außenbezirken Warendorfs, hinweg. Details zum Förderprojekt stellte Jana Uphoff , Regionalmanagerin des Programms 8Plus, vor.

„Es ist uns sehr daran gelegen, dieses Programm nach vorne zu bringen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Annen, zugleich auch Vorsitzender der Vereinigung. Handlungsfelder sind die Bereiche Soziales, Ökonomie, Ökologie, Bildung und Tourismus mit dem Ziel, den ländlichen Lebensraum und die Lebensqualität zu stärken und weiterzuentwickeln.

Gefördert werden die angeschobenen Projekte mit 65 Prozent durch die „VITAL.NRW-Förderung“, die restlichen Kosten müssen aus Eigenmitteln kommen. Innovativ sollen die Ideen sein. „Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden“, bot Jana Uphoff die Möglichkeit, sich auch an anderen Maßnahmen zu orientieren.

Die Teilnehmer hatten sich Gedanken gemacht. Beiträge waren etwa die Einrichtung einer Kneipp-Anlage, ein Barfußpark, die Überdachung der Naturbühne im Telgenbusch, ein Ausbau der Möglichkeiten in der Kulturwerkstatt und des Waschmaschinenmuseums sowie Aktionen in Sachen Heimatkunde. Ebenso die einheitliche Ausschilderung der Sehenswürdigkeiten in den beteiligten Gemeinden und eine Handy-App „von Ostbevernern für Ostbeverner“.

Auch Veranstaltungen, etwa ein Kinderfriedensfest oder kulturelle Angebote, könnten von einer Förderung profitieren. Dass die Projekte generationsübergreifend sind und idealerweise den Tourismus ankurbeln, war den Beteiligten in ihren Ausführungen wichtig.

In Arbeitsgruppen kristallisierten sich fünf Bereiche heraus, detailliert will man künftig auf die Umsetzung eines Barfußparks, der Handy-App, der Naturbühne, eines Kinderfriedensfestes und der Kulturwerkstatt eingehen. Bei letzterer könne man „Bildung, Kultur und Begegnung verknüpfen“, sagte Jana Uphoff. „Jetzt werden wir schauen, was von den Ideen förderfähig ist“, erklärte die Regionalmanagerin den weiteren Ablauf. „Schön, dass wir einige Bürger mobilisieren konnten.“

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