Ronja Räubertochter in Ostbevern
Großes Theater unter freiem Himmel

Ostbevern -

An Franz-von-Assisi-Schule wurde das Stück „Ronja Räubertochter“ auf einer Open-Air-Bühne vor der Beverhalle aufgeführt. Alle Schüler des dritten Jahrganges waren bei der Aufführung involviert und sorgen dafür, dass die Geschichte von Astrid Lindgren nicht nur für alle Akteure, sondern auch für die vielen Zuschauer ein echtes Erlebnis wurde.

Montag, 21.05.2018, 17:05 Uhr

Die Drittklässler der Franz-von-Assisi-Schule hatten eine Open-Air-Aufführung von Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ eingeprobt.
Die Drittklässler der Franz-von-Assisi-Schule hatten eine Open-Air-Aufführung von Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ eingeprobt. Foto: Elke Hohage/privat

Nach monatelangen Proben der Klassen 3a und 3b der Franz-von-Assis-Schule sowie einiger Lehrerinnen gab es in der vergangenen Woche gleich zwei Open-Air-Aufführungen von Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“. „Wir freuen uns, dass das Wetter fast perfekt mitgespielt hat. Lediglich bei der Schulaufführung gab es ein paar Tropfen. Dafür war das Wetter bei der Vorstellung für Familie, Verwandte und Freunde um so besser“, blickt Konrektorin Elke Hohage zurück.

Das Theaterspiel ist für die Grundschule ein wichtiger Bestandteil des Schulkonzepts. Doch die Aufführung in diesem Jahr war nicht nur wegen des gelungenen Wetters etwas Besonderes. „Zum einen hat der gesamte Jahrgang an dem Projekt mitgewirkt – normalerweise nehmen immer weniger Schüler an den Theaterprojekten teil“, sagt Hohage, die auch Klassenlehrerin in dem Jahrgang ist. „Zudem haben auch Erwachsene in dem Stück mitgewirkt.“

Neben Elke Hohage waren auch die Lehrerinnen Martina Lamour, Beatrix Bleibel und Musiklehrerin Veronika Laufen an der Produktion beteiligt. Die Gesamtleitung hatte aber Theaterpädagogin Karin Große-Inkrott, die das Stück mit den Kindern einstudiert hat. „Ihr und Nadine Orthaus, die an der Technik für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat, möchte ich auf diesem Weg noch einmal Danke sagen.“

Die Drittklässler haben in den vergangenen Wochen aber nicht nur Unmengen an Text auswendig gelernt und Regieanweisungen verinnerlicht. Sie haben auch viel gelernt, sagt die Konrektorin. „Die Kinder haben sich wirklich toll entwickelt und sind über sich hinausgewachsen. Es macht immer wieder Spaß mit anzusehen, wie die Schüler durch das Theaterspielen an Persönlichkeit und Reife gewinnen“, schwärmt Elke Hohage von den Schülern. „Auch wenn am Anfang sich viele noch etwas unwohl fühlten, so haben am Ende doch alle auf der Bühne überzeugt.“ Und das wurde mit ausgiebigen Applaus seitens des Publikums mit Fallen des Vorhangs auch laut unterstrichen.

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