„Fairtrade“-Gemeinde Ostbevern
Fünf Jahre „Fairtrade“-Gemeinde

Ostbevern -

Die Gemeinde Ostbevern hat fünf Jahre „Fairtrade“-Gemeinde gefeiert. Die vielen Besuchen haben sich dabei nicht nur theoretisch mit der Thematik auseinander gesetzt.

Mittwoch, 11.07.2018, 16:41 Uhr aktualisiert: 18.07.2018, 15:00 Uhr
Viele Besucher begeisterte das Programm anlässlich des „Fairtrade“-Geburtstags.
Viele Besucher begeisterte das Programm anlässlich des „Fairtrade“-Geburtstags. Foto: Anne Reinker

Viele Hände tragen seit fünf Jahren das „Fairtrade-Siegel“, mit dem die Gemeinde damals ausgezeichnet wurde. Einen kleinen Einblick in das, was diese zahlreichen Hände in Sachen „fairer Handel“ im Ort tun, bekamen die Besucher bei der Geburtstagsfeier des Siegels. Am Dienstag fand das Fest mit viel Spaß, Tanz und Informationen statt.

Es schien fast, als hätte sich das Wetter einen Scherz mit dem Fest erlaubt. Gerade als die Aktiven alles für den Nachmittag auf dem Kirchplatz postiert hatten, öffneten sich die dunklen Regenwolken, nur um später, als alles schnell im Edith-Stein-Haus untergebracht war, die Sonne wieder hervor zu lassen. Die Steuerungsgruppe der Veranstaltung – Magdalena van Teeffelen, Marga Chirazi, Margret Dieckmann-Nardmann sowie Michaela Weitkamp – nahm es mit Humor. Viele Programmpunkte sorgten zudem für gute Laune. Sandra Pohlmann und ihre Trommel- sowie Flötenensembles gaben einige Darbietungen, verschiedene Gruppen der Tanzschule „Tanz-fit“ unterhielten ebenso. Besonders schön: Teilweise bezogen sich die Inhalte der Aufführungen auf Werte wie Freundschaft und Fairness oder basierten auf afrikanischen Melodien.

Fair sein, dass heiße nicht nur gerecht zu sein auf dem Sportplatz oder im Klassenzimmer, sprach Margret Dieckmann-Nardmann die vielen Kinder an. „Man kann auch fair sein, wenn man einkaufen geht“, sagte sie. „Vor 30 Jahren haben sich Leute hier auf den Weg gemacht, damit es gerechter zugeht“, erinnerte Dieckmann Nardmann an die Anfänge des Eine-Welt-Ladens. „Viele haben sich seitdem dafür stark gemacht.“ Viele, das heißt: Unternehmer und Einzelhändler genauso wie die Verwaltung und Politik, die örtlichen Schulen und zahlreiche Privatpersonen nutzen das Angebot, das die „Fairtrade“-Palette hergibt. Lob für das erfolgreiche Engagement äußerte Mathilde Breuer, stellvertretende Bürgermeisterin.

Fünf Jahre Fairtrade-Gemeinde Ostbevern

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Wie die örtlichen Schulen den fairen Gedanken umsetzen, berichteten Maria Tipp und Eugen Nardmann von der Loburg. „Wir sind auf dem Weg, das Label Fairtrade-Schools zu bekommen“, sagte Nardmann. Auf dem Weg sehen sich auch die Rektorinnen Andrea Winter und Martina Lamour von den örtlichen Grundschulen, die unter anderem bei Projekttagen oder in Schülerläden den „Fairtrade“-Gedanken weitertragen.

Dem konnten die Kinder am Basteltisch von Franz Josef Lotte ganz praktisch nachgehen. Denn er zeigte ihnen, welch spannendes Spielzeug Kinder in armen Ländern aus Rest- oder Abfallmaterialien bauen.

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