Bürgermeister begrüßt ausländisches Betreuerteam
Kulturübergreifend arbeiten

Ostbevern -

Junge Erwachsene aus dem Ausland ergänzen schon traditionell das Betreuerteam der Spielstadt in Ostbevern. Sie kümmern sich mit um die Ferienkinder. Bürgermeister Wolfgang Annen empfing die Gäste am Rathaus.

Dienstag, 17.07.2018, 19:00 Uhr

Bürgermeister Wolfgang Annen (li.) und Attila Repkeny (re.) freuen sich mit den ausländischen Betreuern auf die Spielstadt.
Bürgermeister Wolfgang Annen (li.) und Attila Repkeny (re.) freuen sich mit den ausländischen Betreuern auf die Spielstadt. Foto: Anne Reinker

Sie ergänzen nicht nur das Betreuer-Team der Spielstadt, mit ihrer Mitarbeit geben sie auch ein schönes Zeichen der Völkerverständigung: die elf jungen Erwachsenen, die über den Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst (ijgd) zurzeit in der Bevergemeinde weilen. Die ausländischen Gäste aus insgesamt sechs Nationen unterstützen die Aktivitäten in der Ferienbetreuung und lernen zeitgleich auch ein wenig Land und Leute kennen. Bei einer offiziellen Begrüßung im Rathaus kamen sie mit Bürgermeister Wolfgang Annen ins Gespräch.

Internationales Team

Aus der Türkei etwa ist Apo angereist, um hier mitzumachen. Als einziger der Teilnehmer war er schon im vergangenen Jahr dabei. „Es war großartig“, erzählt er. Eines haben wohl alle der ausländischen Betreuer gemeinsam: den Gefallen daran, in einem internationalen Team zu arbeiten.

Es ist total beeindruckend, wie schnell sich alle miteinander verständigen können.

Johanna

„Es ist total beeindruckend, wie schnell sich alle miteinander verständigen können“, begeistert sich Johanna über das schnelle Schwinden der Sprachbarrieren. Davon profitieren können auch die 150 Kinder, die die Spielstadt besuchen und einen kleinen Einblick in andere Kulturen bekommen können. Überhaupt sind die Mädchen und Jungen ein Hauptgrund für die Betreuer, sich einzubringen. „Ich möchte gerne im sozialen Bereich arbeiten“, erklärt etwa Clementine aus Mexiko. „Es ist einfach großartig, mit Kindern zu arbeiten“, freut sich Apo auf die kommenden zwei Wochen. Neben der Türkei, Mexiko und Deutschland sind auch noch Spanien, China, Armenien und Serbien vertreten. Untergebracht sind die 18- bis 23-jährigen in der Kulturwerkstatt und organisieren sich dort selbst.

Großes Interesse

Die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst laufe gut, erzählt Attila Repkeny vom Jugendwerk. „Wir haben dort einen guten Ruf.“ So sei das Interesse an der Teilnahme an der hiesigen Spielstadt groß. Teamleiterin Johanna bestätigt dies: „Die Betreuer vom vergangenen Jahr haben nur Positives berichten können.“

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