„OstbevernKultur“ zum Dritten
Mehr Kunst im öffentlichen Raum

Ostbevern -

Mit einer Ausstellungseröffnung im Kunstkubus „La Folie“ beendete „OstbevernKultur“ seinen Saisonauftakt.

Sonntag, 30.09.2018, 23:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 23:00 Uhr
Lucyna Baron (l.) freute sich über das Interesse an ihren Werken in der „La Folie“.
Lucyna Baron (l.) freute sich über das Interesse an ihren Werken in der „La Folie“. Foto: Reinker

Aller guten Dinge sind drei, möchte man meinen. In ihrer einwöchigen Saisoneröffnung hatten die Organisatoren aus den Reihen von „OstbevernKultur“ drei Aktionen organisiert. Wurden die ersten zwei Veranstaltungen – ein Vernissagen-Konzert in der Kulturwerkstatt und eine Lesung im Kaminzimmer des Pfarrheims – zufriedenstellend von den Besuchern angenommen, kamen zur Ausstellungseröffnung mit anschließenden Kunstspaziergang am Samstag nur einige wenige Teilnehmer.

Die Werke von Lucyna Baron in der „La Folie“ verändern Orte, meinte Thomas Gabriel in einigen einführenden Worten. Im Kunstkubus könne man das deutlich sehen. Aber Kunst könne auch den Künstler und den Betrachter verändern, sagte er im Weiteren. Die Bilder von Lucyna Baron seien inspiriert von der Atmosphäre skandinavischer Stabkirchen. „Sie geben Geborgenheit und Wärme“, erläuterte Gabriel. „Wenn man sich auf die Kunst einlässt, ist das emotional und kann einiges auslösen.“

Den Kunstspaziergang zur neuesten „Frei(Luft) Schwimmer“-Figur der Künstlerin Martina Lückener (WN berichtete) nahm Thomas Gabriel zum Anlass, über Ideen für den Kunstweg zu sprechen. Das Motto „Kunst verändert“ werde man weiterhin mehr auch auf den öffentlichen Raum beziehen. Beispielhaft nannte er dabei etwa die „Alltagsmenschen“ in Telgte, die ein Zeichen seien, „dass man Kunst im Ort installieren kann, um ihn noch attraktiver zu machen“.

Den Kunstweg in der Bevergemeinde wolle man nun wieder mehr in den Blick nehmen. „Wir möchten ihn in Richtung Dorfkern erweitern“, sagte Martina Lückener. „Das war ein Grund mit, den ,Frei(Luft)schwimmer‘ hier an der Bever zu positionieren.“ Die Skulpturen von Martina Lückener – mittlerweile gibt es vier Schwimmer – könnten künftig Gesellschaft bekommen. „Vielleicht mit Seiltänzern oder Fassadenkletterern“, meinte Thomas Gabriel, der in diesem Ansinnen dem Biber-Wahrzeichen eine Pause gönnen möchte. „Es wird ein Prozess werden.“

Martina Lückener fasste ihre Vorstellungen für das neueste Projekt zusammen: „Vielleicht vom Traumtänzer zum Gipfelstürmer“, meinte sie. Wie das im Weiteren aussehen kann, durfte beim abschließenden Künstlergespräch in der Kulturwerkstatt diskutiert werden.

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