Finanzzwischenbericht von Ostbeverns Kämmerer
Gewerbesteuern sprudeln

Ostbevern -

Eine positive Nachricht wog eine negative im Finanzzwischenbericht von Ostbeverns Kämmerer Dr. Michael König auf.

Freitag, 12.10.2018, 16:28 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 16:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 16:28 Uhr
Hier soll das Baugebiet „Kohkamp III“ entstehen.
Hier soll das Baugebiet „Kohkamp III“ entstehen.

Seinen Etatentwurf für das Jahr 2019 hat Kämmerer Dr. Michael König in der Sitzung des Rates am Donnerstagabend – wie berichtet – eingebracht. Doch zuvor hatte er noch einem Blick auf die Entwicklung des Haushaltes des laufenden Jahres geworfen. Dabei wog einen gute Nachricht eine schlechte auf.

„Es zeigt sich ganz klar, wie abhängig wir von unseren Grundstücksverkäufen sind“, erklärte der Finanzchef. Der Verkauf der Grundstücke im Baugebiet „Kohkamp III“ müsse ins Jahr 2019 verschoben werden. In diesem Jahr würden keine Verträge mehr abgeschlossen. Das bedeute gleichzeitig, dass in diesem Jahr Einnahmen fehlten. Eigentlich waren 1,57 Millionen Euro aus den Verkäufen im Etat 2018 eingeplant. Diese Gelder fließen nun erst in 2019.

Man könne von Glück reden, so König, dass die Unternehmen so erfolgreich seien und die Gewerbesteuern sprudelten. Erwartet würden Mehreinnahmen in Höhe von 1,4 Millionen gegenüber dem Ansatz von 5,1 Millionen Euro. „Wir können so die Mindereinnahmen aus den Grundstücksverkäufen durch die Gewerbesteuer kompensieren“, erklärte der Kämmerer. „Die Quintessenz ist aber, dass wir uns dringend unanhängig machen müssen von den Grundstücksverkäufen.“

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