Ostbeverner in Ungarn
Ab in die „Nikolausfabrik“

Ostbevern -

Ein Teil des Teams des Kinder- und Jugendwerks ist nach Budapest geflogen, um sich ehrenamtlich zu engagieren.

Donnerstag, 06.12.2018, 23:00 Uhr
Am Dienstag wurden die letzten Punkte sowie die Abfahrtzeiten und das Programm für die Budapestfahrt noch einmal mit allen (einer fehlte arbeitsbedingt) Teilnehmern besprochen.
Am Dienstag wurden die letzten Punkte sowie die Abfahrtzeiten und das Programm für die Budapestfahrt noch einmal mit allen (einer fehlte arbeitsbedingt) Teilnehmern besprochen. Foto: Sebastian Rohling

Eine Reise, die wohl so schnell keiner vergessen wird. Auf die machen sich heute sechs Jugendliche und drei Mitglieder des Kinder- und Jugendwerks Ostbevern. Ihr Ziel: die ungarische Hauptstadt Budapest.

„Sofern es keine Komplikationen gibt, sollten wir um 13 Uhr im Hotel ankommen“, freut sich schon Organisator und pädagogischer Leiter des Kinder- und Jugendwerks, Attila Repkeny. Er hat die Organisation für das Wochenende übernommen, an dem die Gruppe aus Ostbevern nicht nur die Stadt an der Donau näher kennenlernen soll, sondern sich auch vor Ort ehrenamtlich engagieren wird. „Wir werden Samstag und Sonntag in der ,MikulásGyár‘, zu Deutsch ,Nikolausfabrik‘, des Ungarischen Roten Kreuzes mithelfen, Geschenke zu verpacken, die dann direkt vor Ort an Kinder verschenkt werden“, erklärt Repkeny. Weitere Punkte an dem Wochenende sind unter anderem ein gemeinsames Abendessen im Hotel, ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt und eine Führung durch das ungarische Parlament.

Die sechs Jugendlichen, die an der Reise teilnehmen, haben sich freiwillig gemeldet, teilweise Urlaub genommen und zahlen einen Teil der Reise selbst. „Alles nur, um in einem fremden Land ehrenamtlich zu arbeiten“, ist Attila Repkeny stolz, mit der Gruppe die Reise antreten zu können. Unterstützt wird er dabei von Marius Böckenholt, Mitarbeiter im Kinder- und Jugendcafé, und Lisa Hermanns, die derzeit ihre Ausbildung als Erzieherin im Kinder und Jugendwerk macht. „Die sechs sind für uns ja keine Unbekannten. Sie haben unter anderem auch schon bei der Spielstadt als Betreuer mitgeholfen und engagieren und helfen auch sonst regelmäßig hier bei uns im KJW“, sagt Marius Böckenholt.

Ein bisschen aufgeregt sind sie alle schon, doch die Vorfreude überwiegt. Da macht es dann auch nichts aus, dass es schon um drei Uhr in der Früh am Sonntag in den Bus zurück zum Flughafen geht, um den Flieger zurück nach Dortmund zu kriegen. „Da machen wir dann lieber durch. Das ist leichter, als so früh aufzustehen“, sind sich alle einig, und planen die Nacht in der Hotellobby mit Gesellschaftsspielen zu überbrücken.

 

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