Gewässerschau in Ostbevern
Die Zukunft stets im Blick

Ostbevern -

Hugo Langner wurde vom Wasser- und Bodenverband Ostbevern verabschiedet. Auf ihn folgt ab dem kommenden Jahr Moritz Hillebrand.

Donnerstag, 06.12.2018, 19:00 Uhr
Bei der Gewässerschau zeigte Hugo Langner (l.) den Mitgereisten einen Teilabschnitt der Bever, der jüngst renaturiert worden ist.
Bei der Gewässerschau zeigte Hugo Langner (l.) den Mitgereisten einen Teilabschnitt der Bever, der jüngst renaturiert worden ist. Foto: Sebastian Rohling

Im Rahmen der diesjährigen Gewässerschau des Wasser- und Bodenverbandes Ostbevern sind die Anwesenden an die Plätze gefahren, an denen die Bever in den vergangenen Monaten in Teilen renaturiert (WN berichteten) worden ist. „Wir folgen damit den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Im ersten Durchgang, den wir fast abgeschlossen haben, ging es uns vor allem um den Durchfluss. Acht Staustufen haben wir entfernt. Mittels weiterer Maßnahmen, Baumstämme und Ähnliches, wollen wir die Bever zum Mä­an­d­rie­ren bringen“, erklärte Hugo Langner, für den Wasser- und Bodenverband als Verbandstechniker zuständig, im Beisein der Verbandsmitglieder.

Nach der Gewässerschau hieß es dann Abschied nehmen. Moritz Hillebrand, der bei diesem wie auch schon bei vorherigen Treffen ebenfalls immer mit dabei war, wird ab dem 1. Januar auf Hugo Langner folgen, der damit sein Amt nach rund 37 Jahren abgibt. „In den vergangenen Jahren hast viel bewegt. Bist auch mal angeeckt – das bleibt dabei ja auch nicht aus – und hast nicht zuletzt das Thema WRRL vorangebracht“, danke Heiner Stadtmann, erster Vorsitzender des Wasser- und Bodenverbandes Ostbevern, und überreichte ihm einen Präsentkorb mit regionalen Spezialitäten. „Ich bin mir aber sicher, dass Du uns noch erhalten bleibst, nicht nur, weil die Arbeiten an der Bever noch nicht in vollem Umfang abgeschlossen sind.“

„Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass mir nichts fehlen würde“, sagte Hugo Langner zum Abschied. „Ich habe viel mit Euch allen erlebt und hatte dabei stets die Zukunft im Blick. Aber ohne Euch, also den Vorstand und die Firmen zur Unterhaltung, und die tolle sowie faire Zusammenarbeit und die kurzen und unkomplizierten Wege hätte ich das nie geschafft. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit dem Kreis Warendorf“, so Langner, der über den Vertreter des Kreises, Andreas Kortenbreer, noch eine lange Liste von Namen nannte, denen dieser sein Dank ausrichten sollte. Abschließend sagte er dann noch an die Anwesenden gerichtet: „Denkt immer daran: Wasser ist schlau. Es hat am Ende immer Recht und macht keine Fehler.“

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