„La folie“ in Ostbevern
Mythologisch anmutende Figuren

Ostbevern -

Eine Ausstellung von Ulrich Haarlammert ist am Samstagabend in der „la folie“ in Ostbevern eröffnet worden. Mit der Installation der Künstlers erinnert der Kunstkubus nun an einen altägyptischen Tempel. Viele Interessierte hatten den Weg zu der Eröffnung gefunden.

Sonntag, 10.02.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 12:26 Uhr
Thomas Gabriel gab eine kurze Einführung zu den Werken von Ulrich Haarlammert (kl. Bild links, li.). Eine Reihe von Interessierten hatte den Weg zu der Eröffnung gefunden.
Thomas Gabriel gab eine kurze Einführung zu den Werken von Ulrich Haarlammert (kl. Bild links, li.). Eine Reihe von Interessierten hatte den Weg zu der Eröffnung gefunden. Foto: Reinker

Auf das Interesse etlicher Kunstfreunde stieß die Eröffnung der neuesten Ausstellung am Samstagabend in „La Folie“. Dabei konnten die Besucher von innen wie auch von außen einen ungewohnten Eindruck vom Kunstkubus bekommen. Mit der Installation von Ulrich Haarlammert erinnert er nun an einen altägyptischen Tempel. In Ostbevern bot sich ein Ausstellungsgebäude, das für die Arbeit des Künstlers neue Möglichkeiten schuf. Auch das musikalische Spiel von Professor Dr. Norbert Ammermann auf der Sitar kam im Raum gut zur Wirkung.

„Die Figuren haben alle etwas mit einer Zusammenführung zu tun“, befand Thomas Gabriel vom veranstaltenden Verein „Ostbevern Kultur“ mit Blick auf die großen bemalten Stoffbahnen in den Fensterfronten. „Wenn man etwas über die Bebilderung erfahren möchte, muss man den Blick auf die kleinen Bilder richten“, erläuterte er. Dadurch finde man dann den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Figuren. Geheimnisvoll und rätselhaft gibt sich der Kunstpavillon damit.

„Ich werde oft gefragt, was die Figuren bedeuten“, schloss sich Ulrich Haarlammert den Worten Gabriels an. Dabei könne er das im Einzelnen gar nicht so beschreiben, fügte der Münsteraner, der auch an archäologischen Forschungen teilnimmt, hinzu. Es sei die kontextuelle Arbeit, die hier zur Geltung komme. Man sehe sofort die vielen Figuren und gleichzeitig, wie die Figuren die Umgebung sehen, erklärte er. Dass sei durch die Außenwirkung möglich, die „La Folie“ schaffe. „Es ist eine tolle Gelegenheit, nach außen hin zu leuchten und den ganzen Raum bespielen zu können“, lobte Ulrich Haarlammert den quadratischen Raum.

Bis zum 11. März wird der Kubus mit der Kraft der mythologisch anmutenden Figuren auf ganz neue Weise die Blicke der Passanten auf sich ziehen.

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