Bröcker Feuerwehrgerätehauses
Mehr Klarheit, aber weiterer Redebedarf

Ostbevern/Brock -

Es gibt mehr Klarheit bezüglich der Standortfrage des Feuerwehrgerätehauses in Ostbevern-Brock.

Sonntag, 17.02.2019, 10:00 Uhr
Viele Gäste waren gekommen, um insbesondere den Ausführungen der Politiker zum Thema neues Feuerwehrgerätehaus Brock zuzuhören.
Viele Gäste waren gekommen, um insbesondere den Ausführungen der Politiker zum Thema neues Feuerwehrgerätehaus Brock zuzuhören. Foto: Sebastian Rohling

Beim jüngsten Umwelt- und Planungsausschuss waren viele Gäste, vor allem aus Brock, anwesend. Insbesondere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Malteser waren gekommen, war doch ein Punkt auf der Tagesordnung der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Brock.

Ein Antrag der Grünen sah vor, dass die Standortfragen noch einmal geklärt werden sollten. „Wir waren uns ja alle beim vergangenen Haupt- und Finanzausschuss (WN berichteten) einig, dass das da vorgestellte Konzept zu teuer sei“, eröffnet Ulrich Lunkebein die Diskussion und erhielt Schützenhilfe der FDP. „Wir begrüßen diesen Antrag“, ergänzte Sebastian Hollmann, „haben wir doch einen vergleichbaren Antrag für den noch anstehenden Haupt- und Finanzausschuss (Donnerstag, 21. Februar).“

Auch die CDU sieht noch Gesprächsbedarf bei der Planung, allerdings nicht in allen Punkten. „Die Kosten stellen wir auch in Frage, sind uns aber sicher, dass es bezüglich des Standortes keine Diskussion mehr geben sollte“, sagte Bernhard Everwin (CDU).

Bürgermeister Wolfgang Annen konnte viele Bedenken direkt entkräften. So sei derzeit ein Lärmschutzgutachter vor Ort und hatte nach ersten Untersuchungen den geplanten Standort an der Ladbergener Straße als ideal bezeichnet. „Wir werden keinen besseren Standort finden können, zumal wir auf dem Grundstück nur schwerlich etwas anderes realisieren können, ist doch angrenzend ein Gewerbe und der Boden teilweise belastet“, so der Bürgermeister. Zudem würden weitere strittige Punkte im nächsten HFA geklärt werden können. „Wir sind zuversichtlich, noch in diesem Jahr starten zu können.“

Die Ausführungen konnten die Ausschussmitglieder am Ende überzeugen, und die Grünen zogen ihren Antrag zurück.

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