Elisabeth Labudda feiert einen besonderen Geburtstag
100 Jahre Lebensfreude

Ostbevern -

Geburtstage sind immer was besonderes. So auch der von Elisabeth Labudda. Die Bewohnerin des Ostbeverner Seniorenzentrums St. Anna ist gestern 100 Jahre alt geworden und hat unter anderem mit ihren beiden Töchtern diesen besonderen Tag gefeiert, bevor es am Wochenende weiter geht.

Mittwoch, 13.03.2019, 17:30 Uhr
Feiert ihren 100. Geburtstag: Elisabeth Labudda mit ihren Töchtern Elisabeth Martin und Brigitte Warthold sowie Mathilde Breuer als stellvertretende Bürgermeisterin (v.l.).
Feiert ihren 100. Geburtstag: Elisabeth Labudda mit ihren Töchtern Elisabeth Martin und Brigitte Warthold sowie Mathilde Breuer als stellvertretende Bürgermeisterin (v.l.). Foto: Anne Reinker

Ein Beweis dafür, dass ein gesundes Leben und vielfältige Interessen fit halten können, ist Elisabeth Labudda . Die Bewohnerin des Seniorenzentrums St. Anna feierte am gestrigen Mittwoch ihren 100. Geburtstag. Ein hohes Alter, das man der Jubilarin nicht ansieht. Als Gratulanten erschienen nicht nur ein Kreis aus der Verwandtschaft, sondern auch Mathilde Breuer als stellvertretende Bürgermeisterin.

Am 13. März 1919 wurde Elisabeth Labudda als ältestes von drei Kindern in Dortmund geboren. Dort absolvierte sie nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Verkäuferin und arbeitete später auch als Büroangestellte. Im Jahr 1947 ging sie den Bund der Ehe ein und zog mit ihrem Mann ihre zwei Töchter Elisabeth und Brigitte groß. Zu Elisabeth Martin in Kattenvenne zog sie vor drei Jahren, seit einem Jahr ist das Seniorenzentrum ihr Zuhause.

Das Elisabeth Labudda bis heute einen so regen Eindruck macht, ist sicherlich ihrem abwechslungsreichem Leben zu danken: Sie engagierte sich in verschiedenen Vereinen und Institutionen, war politisch und gesellschaftlich interessiert, zudem sportlich aktiv, kegelte und ließ auch ihrer kreativen Ader freien Lauf. So strickte und nähte sie selbstentworfene Kommunionkleider für ihre Kinder. Und noch etwas hielt sie auch im hohen Alter noch aktiv: „Ich war immer viel unterwegs“, erzählte das „Geburtstagskind“. „Ich habe ein bisschen die Welt kennengelernt“, sagte sie. Besonders beeindruckte sie während ihrer Reisen das russische St. Petersburg.

Ihr Mann verstarb nach einer langen und glücklichen Ehe 1996. Für Elisabeth Labudda ein harter Schlag, doch ihre Lebensfreude behielt sie. Dazu hat sie viele Gründe: als Oma von acht Enkelkindern, Uroma von zwölf Urenkeln und sogar als Ururoma ist sie der Mittelpunkt der großen Familie. So verwundert es nicht, dass der große Ehrentag ausgiebig gefeiert wird. Am Wochenende kommen die Verwandtschaft sowie einige Nachbarn dazu zusammen. Den vielen Gratulanten schließen sich die Westfälischen Nachrichten gerne an.

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