Auftakt von Ostbeverns Jazzfestivals
Temperamentvolles „She‘s got the Jazz“

Ostbevern -

Das Frauenjazzfestival des Vereins „OstbevernKultur“ beginnt am kommenden Wochenende. Zum Auftakt kommen mit zwei äußerst lebendigen, höchst unterschiedlichen Münsteraner Formationen, mit „Brot und Tulpen“ und „Fainonfriday“ in die Aula der Josef Annegarn Schule .

Samstag, 16.03.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 13:36 Uhr
„Brot und Tulpen“ und „Fainonfriday“ (Bild) werden zum Auftakt von Ostbeverns Jazzfestival auftreten.
„Brot und Tulpen“ und „Fainonfriday“ (Bild) werden zum Auftakt von Ostbeverns Jazzfestival auftreten.

Am Freitag, 22. März, startet um 19 Uhr das Frauenjazzfestival des Vereins „OstbevernKultur“ in der Aula der Josef-Annegarn-Schule mit zwei äußerst lebendigen, höchst unterschiedlichen Münsteraner Formationen, mit „Brot und Tulpen“ und „Fainonfriday“.

„Brot und Tulpen“– das sind Gabriele Giebel und Irene Müller-Schat aus Telgte und Münster. Seit 2001 sind sie als Duo geradezu leidenschaftliche Vertreterinnen der sinnlich-frechen, herzerfrischenden Jazzchansons. Augenzwinkernd und nett ironisch, auf Deutsch, Englisch und Französisch, auch vor Brasilianisch akzeptiertem portugiesisch nicht zurückschreckend präsentieren sie ein Feuerwerk der Gefühle.

Vielfältig ist nicht nur ihre Musik, sie selbst sind auch Multiinstrumentalisten. Gabriele Giebel spielt Akkordeon, Klavier, Posaune, Melodika und Irene Müller-Schat Querflöte, Klavier, Gitarre. „Brot und Tulpen“– vor zwei Jahren waren sie der mitreißende stimmungsvolle Abräumer und Schlusspunkt des Festivals, heute sind sie unsere Türöffner,“ freut sich der Vorsitzende Willy Ludwig auf den temperamentvollen Auftakt. Gabi Giebel selbst wird nach ihrem Auftritt nicht von der Bühne entlassen. Sie übernimmt die Moderation des gesamten Festivals.

Auf Chansonjazz folgt dann erdiger Gospel-, R&B inspirierter Folk-, Rock- oder Barjazz. „Nicht allein wegen des Namens „Fainonfriday“ war uns klar, das Münsteraner Trio gehört mit an den Anfang,“ schmunzelt Willy Ludwig, „denn ihr Sound ist typisch für unser diesjähriges Festival. Jenseits aller Schubladen, experimentierfreudig und eigenwillig, bauen die Drei musikalische Brücken zwischen den Musikstilen. Trotz der Vielfalt wie aus einem Guss und gleichzeitig so facettenreich, wie es den Jazz auszeichnet.“

„Fainonfriday“, sind die Frontfrau Tabea Laus mit Gitarre, Ukulele, Klarinette und einer unverwechselbaren Stimme, die unmittelbar dem Mardi Gras New Orleans entsprungen sein könnte, Norbert Elfert an den Keyboards und Joko Keuschnik am Schlagzeug. Das Repertoire an diesem Abend umfasst auch Stücke wie „St. James infirmary“, „Back to Black“ von Amy Whinehouse, „Chocolate Jesus“ von Tom Waits sowie eine ganze Reihe von Eigenkompositionen. Von Klezmer Mucke über Rockjazz mit Punkattitüde, von Bar- und Souljazz bis zu gefühlvollem Singer Songwriting ist alles dabei. Mitreißend und energiegeladen kommen die drei Musiker daher. Karten kosten im Vorverkauf 18 Euro, an der Abendkasse zwei mehr, und sind in der Beverbuchhandlung erhältlich.

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