Diebstahl geht Förderverein an die Substanz
THW bestohlen

Ostbevern -

Die höhenverstellbare Zugdeichsel des neuen Anhängers des THW Ostbevern/Warendorf ist bei Nacht und Nebel gewaltsam abmontiert und gestohlen worden.

Freitag, 15.03.2019, 15:04 Uhr
Marcus Leifhelm, 1. Vorsitzender des Fördervereins, und der da noch „komplette“ neue Anhänger des THW.
Marcus Leifhelm, 1. Vorsitzender des Fördervereins, und der da noch „komplette“ neue Anhänger des THW. Foto: privat

Nagelneu ist der Anhänger, den der Förderverein des Technischen Hilfswerks in Ostbevern nach langem Sparen nun für Einsatzkräfte und Jugendgruppe des THW-Ortsverbandes anschaffen konnte. Als wichtiges Transportmittel soll er zukünftig für wichtige, einsatzbedingte Materialtransporte, aber vor allem auch der Jugendgruppe zur Verfügung stehen.

Die anfängliche Freude der Fördermitglieder währte aber nur kurz, denn von einem abgeschlossenen, umzäunten Gelände in Münster, wo der Anhänger bis zur Anmeldung bei Versicherung und Zulassung geparkt steht, wurde nun die spezielle, höhenverstellbare Zugdeichsel bei Nacht und Nebel gewaltsam abmontiert und gestohlen.

Durch die Höhenverstellung ist es möglich, den Anhänger sowohl von einem PKW, oder wahlweise von einem LKW ziehen zu lassen. „Der Diebstahl trifft den Förderverein bis ins Mark“, so der erste Vorsitzende Marcus Leifhelm . „Der Abschluss einer Inventarversicherung und die Zulassung des Anhängers waren die nächsten geplanten Schritte.“ Nun scheint der Verein komplett auf den entstandenen Schaden und den Kosten sitzen zu bleiben. Die Schadenssumme beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 2500 Euro.

Neben der gestohlenen Deichsel sind weitere Teile gewaltsam verbogen, Kabelleitungen der Bordelektrik durchgeschnitten wurden. „Wir wissen noch nicht, wie es weitergehen soll. Auf der nun für Anfang April anstehenden Mitgliederversammlung des Fördervereins werden wir überlegen, wie wir den entstandenen Schaden für den Verein abmildern können“, so Leifhelm.

Der Frust sitzt tief bei den Vereinsmitgliedern, die ein Großteil des Ersparten für die Anschaffung verauslagt haben. Geplante Förderprojekte werden wohl erst mal verschoben werden müssen. Die Ermittlungen der Polizei dauern zwar an, die Hoffnung, dass das Teil wieder auftaucht sind aber eher gering.

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