Wirtschaftsfrühstück, Blumenampel und Weihnachtssterne
Gemeinsam gut wirtschaften

Ostbevern -

Die Jahreshauptversammlung von „Wirtschaft Ostbevern“ hat viele Punkte auf der Agenda.

Donnerstag, 21.03.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 27.03.2019, 15:46 Uhr
Der aktuelle Vorstand von „Wirtschaft Ostbevern“ besteht aus Friedhelm Hösker, Marlene Wietkamp, Norbert Horstmann, Katrin Kisser, Dieter Schulze Zumkley, Tobias Kisser, Wirtschaftsförderin Michaela Weitkamp und Norbert Winter (v.l.).
Der aktuelle Vorstand von „Wirtschaft Ostbevern“ besteht aus Friedhelm Hösker, Marlene Wietkamp, Norbert Horstmann, Katrin Kisser, Dieter Schulze Zumkley, Tobias Kisser, Wirtschaftsförderin Michaela Weitkamp und Norbert Winter (v.l.). Foto: Anne Reinker

„Wir können uns glücklich schätzen, wenn unseren Einladungen gefolgt wird und unser Verein wächst“, bezog sich Friedhelm Hösker nicht nur auf den „Tag des Glücks“ am Mittwoch, sondern natürlich in erster Linie auf die Geschicke des Vereins „Wirtschaft Ostbevern“. Bei der Versammlung in der Gaststätte Mersbäumer standen der Vorsitzender und seine Vorstandskollegen Rede und Antwort in Sachen Vereinsentwicklung. Wahlen sowie Statements der Lokalpolitiker machten die Tagesordnung komplett.

„Wie die Landwirte, so müssen auch wir gemeinsam nachhaltig arbeiten, damit unser Image besser wird“, sagte Friedhelm Hösker. Viel haben die Aktiven aus dem Verein im letzten Jahr getan. Etliches wurde angestoßen und einiges durch die Zukunftsbrille gesehen, wie die Berichte der Verantwortlichen offenlegten.

Neben dem Wirtschaftsfrühstück, den Blumenampeln und Weihnachtssternen als Zierde für den Ortskern sowie dem Nikolausbesuch beim Winterzauber beschäftigte auch das Last-Minute-Shoppen vor Weihnachten die Gewerbetreibenden. „Wir möchten gerne, dass das eine feste Institution wird“, meinte Vorstandsmitglied Dieter Schulze Zumkley. Im Weiteren blickte Friedhelm Hösker zufrieden auf die Premiere des Jungunternehmertreffens zurück.

Der Kastaniensonntag ist das Zugpferd im Veranstaltungskalender. Die Kosten dafür schnellten zwar beim letzten Mal in die Höhe, er wurde aber vom Vorstand nicht in Frage gestellt. Denn: „Da haben nicht nur wir Gewerbetreibenden etwas von“, stellte Marlene Wietkamp klar. Es sei auch eine Bereicherung für den ganzen Ort. Beim Kastaniensonntag im November wollen die Aktiven wieder etwas Neues in die Hand nehmen: eine knapp drei Meter hohe „Biber-Säule“ aus Metall, die später fest installiert als ständige Litfaßsäule dienen kann, wird zum Kastaniensammeln aufgestellt. Auf eine Eintragung in das Guinessbuch der Rekorde wird aus Kostengründen verzichtet, man will die Säule aber auch so zu einem Publikumsmagneten werden lassen.

Neu auf die To-do-Liste hat die Vereinigung das Kneipp-Becken genommen. Für dessen Durchführung konnte der Gewerbeverein die Nachbarschaft „Ziegenbrink“ als Unterstützung gewinnen. Neu soll auch die Aktion „Wirtschaft trifft Politik“ sein, eine Art Speed-Dating zwischen Lokalpolitikern und örtlichen Gewerbetreibenden, die für den Sommer geplant ist.

Dass es mal wieder Zeit ist für eine Gewerbeschau im Ort, meint der Vorstand ebenso. „Das sollten wir wieder ans Laufen kriegen“, so Friedhelm Hösker. Als Hauptorganisatorin ist Wirtschaftsförderin Michaela Weitkamp damit betraut. Ein Team um sie herum fand Hösker innerhalb der Besucherreihen. Es wird eine „Bauen und Leben“ sein, auf die sich Interessierte im nächsten Jahr freuen können.

„Es zeigt, dass einiges im Verein passiert“, freute sich Schriftführer Norbert Horstmann, dass der Verein über die Jahre hinweg „stetig gewachsen“ sei. Aktuell gehören ihm 127 Mitglieder bei.

Die Vorstandswahlen brachten neue Mitglieder in die Leitungsriege: Ihr Amt als erste stellvertretende Vorsitzende gab Marlene Wietkamp an Jessica Kock ab, Tobias Kisser übernimmt zukünftig die Aufgaben des Schriftführers von Norbert Horstmann. Wietkamp wie auch Horstmann bleiben dem Vorstand als Beisitzer erhalten.

Nach den Regularien traten die Lokalpolitiker Bernhard Everwin, Manfred Läkamp, Ulrich Lunkebein und Peter Eisel vor die Unternehmer und warfen in Kurzbeiträgen einen Blick auf die „Wirtschaftliche Zukunft Ostbeverns bis 2025“.

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