Zuweg zum Recyclinghof soll verlegt werden
Möglicher Ausweg aus dem Verkehrschaos gefunden

Ostbevern -

Neben dem Neubau der Remise des Bauhofes in Ostbevern soll es auch einen neuen Zuweg zu Recyclinghof geben, der die Autos dann von hinten an den Wertstoffhof heranführen soll.

Freitag, 05.04.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 09:58 Uhr
Neben dem Bau einer neuen Remise hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen, dass die Planung einer Straße zur derzeitigen Rückseite des Recyclinghofes aufgenommen werden soll.
Neben dem Bau einer neuen Remise hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen, dass die Planung einer Straße zur derzeitigen Rückseite des Recyclinghofes aufgenommen werden soll. Foto: Sebastian Rohling

Am Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses. Ein Punkt auf der Tagesordnung war der Bau einer neuen Remise. Der Beschlussvorschlag, dem am Ende zugestimmt wurde, sah vor, dass dem Bau einer Remise und zweier Streusalzbehälter auf dem gemeindlichen Grundstück nord-westlich des Bauhofes zugestimmt wird. Vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplanes für das Jahr 2019 ist die erforderliche Baugenehmigung einzuholen.

Das Besondere: Der neue Bauhof wird nicht direkt an den Recyclinghof gesetzt. Stattdessen wird es eine rund fünf Meter breite Schneise zwischen den beiden Arealen geben. Hier soll eine Straße gebaut werden, über die dann zukünftig der Bauhof angefahren werden kann. Damit soll das samstägliche Verkehrschaos verschwinden, dass immer dann entsteht, wenn mehrere Bürger gleichzeitig das Gelände der AWG anfahren. „Die AWG sieht keine Notwendigkeit für dieses Vorhaben. Sie ist der Meinung, dass mit mehr Öffnungszeiten und mehr Platz zum Entsorgen der Grünabfälle das Problem beseitigt werden kann“, gab Kämmerer Dr. Michael König weiter und betonte, dass es sich dabei nicht um seine Meinung, sondern lediglich um eine Wiedergabe einer Aussage handele. „Zudem sagt die AWG, dass mit einer Umlegung des Eingangs auch das Kassenhäuschen umgebaut werden müsste. Alles in allem würden die Kosten dann bei geschätzten 130 000 Euro liegen.“

Die Reaktionen der Anwesenden schwankten zwischen Entrüstung und Unverständnis. „Ich glaube der AWG nicht“, sagte Jochem Neumann (Grüne) und bezog sich dabei darauf, dass mehr Platz für Grünabfall das Problem lösen würde. „Ich habe das Gefühl, die wollen einfach nicht“, ergänzte Hubertus Hermanns. Er schlug zudem vor, dass der Weg ja auch nur Wassergebunden, und nicht geteert werden müsste, da der Schwerlastverkehr ja weiterhin vorne durchs Tor fahren würde. „Das spart sicherlich noch einmal Geld.“ Und auch das Kassenhäuschen soll nicht verlegt werden. Die Ausschussmitglieder waren der Meinung, dass es zwar wichtig sei, dass es einen Wetterschutz für die Arbeiter geben müsste, aber Büro und Co. müssten nicht verlegt werden.

Wolfgang Annen ergänzte zudem, dass die AWG bei ihren Planungen nicht bedenken würde, dass die Gemeinde wächst. „Wir bekommen in absehbarer Zeit bis zu 3000 Bürger mehr. Auch die werden den Recyclinghof nutzen wollen.“

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