Experten diskutieren
Mobilität im ländlichen Raum

Ostbevern -

„Vernetzte Mobilität im ländlichen Raum“: Das war der Titel einer Diskussionsveranstaltung in Ostbevern.

Sonntag, 07.04.2019, 10:14 Uhr
Aus dem gesamten Münsterland waren Teilnehmer zum Innenstadt-Gespräch des Netzwerkes Innenstadt NRW nach Ostbevern gekommen, um gemeinsam mit Fachleuten über „Voraussetzungen, Chancen und Strategien für eine vernetzte Mobilität im ländlichen Raum“ zu diskutieren.
Aus dem gesamten Münsterland waren Teilnehmer zum Innenstadt-Gespräch des Netzwerkes Innenstadt NRW nach Ostbevern gekommen, um gemeinsam mit Fachleuten über „Voraussetzungen, Chancen und Strategien für eine vernetzte Mobilität im ländlichen Raum“ zu diskutieren. Foto: Gemeinde Ostbevern

„Mobil sein möchte jeder, denn Mobilität bedeutet Freiheit.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Wolfgang Annen die Teilnehmer des Innenstadt-Gesprächs zum Thema „Vernetzte Mobilität im ländlichen Raum“, das auf Einladung des Netzwerkes Innenstadt NRW erstmals in Ostbevern stattfand. Zahlreiche Experten waren aus diesem Anlass in die Bevergemeinde gekommen.

Ein Thema übrigens, das ganz offensichtlich den Nerv der Gäste traf, denn nach den beiden Fachvorträgen von Mathis Perkert vom Zukunftsnetz Mobilität, Koordinierungsstelle Westfalen, und Ute Schmidt-Vöcks vom Projektteam „Reallabor Mobiles Münsterland“ entstand nach Angaben der Organisatoren eine lebhafte Diskussion darum, wie Mobilität in ihren unterschiedlichen Ausprägungen auch in den kleineren Münsterlandgemeinden aufrechterhalten oder sogar verbessert werden kann.

Einig waren sich am Ende der dreistündigen Veranstaltung alle: „Die eine Lösung gibt es nicht“. Es müssten vielmehr intelligente Kombinationen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wie Bahn, Bus, Auto und Fahrrad geschaffen werden. Allerdings müssten die Modelle dann am Ende auch bezahlbar und ökologisch sowie sozial verträglich ausgerichtet sein. Und das immer unter der Voraussetzung, dass jedem Bürger über eine gute Internetverbindung der Informationszugang für die multimodale Verkehrsmittelwahl gegeben ist.

Herausforderungen, bei deren Bewältigung nicht nur Politik, sondern auch viele weitere gesellschaftliche Gruppen gefragt sind, betonten die Initiatoren am Ende der Veranstaltung.

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