Feldbegehung auf Hof Verenkotte
„Wir sind guter Dinge“

Ostbevern -

Die diesjährige Feldbegehung des landwirtschaftlichen Ortsverbandes Ostbevern fand auf dem Hof von Paul Verenkotte statt. Zu Gast war auch Pflanzenschutzberater Matthias Voß.

Dienstag, 09.04.2019, 13:46 Uhr
Matthias Voß (kl. Bild r.) war zu Gast auf dem Hof von Paul Verenkotte (kl. Bild l.) bei der diesjährigen Feldbegehung.
Matthias Voß (kl. Bild r.) war zu Gast auf dem Hof von Paul Verenkotte (kl. Bild l.) bei der diesjährigen Feldbegehung. Foto: Anne Reinker

Die Voraussetzungen für eine gute Getreideernte sind gut in diesem Jahr. Das war das Fazit, das aus der Feldbegehung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins am Montagabend auf dem Hof von Paul Verenkotte gezogen werden konnte. Das dem so ist, liegt mitunter daran, dass die Landwirte in den letzten Wochen viel auf den Feldern unterwegs waren und auch in den nächsten Tagen noch sein werden.

Pflanzenschutzberater Matthias Voß erläuterte die Ist-Situation und empfahl verschiedene Maßnahmen, um die Pflanzen „gut in Schuss“ zu halten. „Wir sind guter Dinge“, freute sich Voß über den aktuellen Getreidebestand. „Er ist insgesamt gut und gesund.“ Dank der warmen Witterung im Februar sei das Getreide trotz der einhergehenden Trockenheit weit entwickelt. Die Behandlungen im Herbst hätte sich als richtig erwiesen, habe man doch nun mit weniger Unkräutern zu kämpfen, so der Referent. Auf manchen Ackern sei eine Nachbehandlung dennoch empfehlenswert.

Bezüglich der Wintergerste rechnet der Fachmann mit dem Ährenschieben pünktlich Ende April/Anfang Mai. „Da kann man fast die Uhr nach stellen“, meinte Matthias Voß. Er riet den Landwirten, noch Wachstumsregler zu spritzen. In zwei Wochen können die Maßnahmen bei diesem Getreide abgeschlossen werden, Anfang Juli kann geerntet werden.

Die Triticale sei sehr weit in die Länge gewachsen, so Voß. Hier und da habe man Gelbrost und Mehltau bemerkt. Das dafür notwendige Behandlungsmittel könne mit dem Wachstumsregler kombiniert werden. Das gleiche gelte für den Winterroggen.

Für den Anbau von Mais werden die Flächen zur Zeit vorbereitet, die Dünge- und Bodenbearbeitungsgeräte sind daher auch oft auf den Straßen zu sehen. „Man wird es riechen“, so Paul Verenkotte zur Düngung mit Gülle. „Aber das wird in drei Wochen vorbei sein.“ Verenkotte wie auch Voß baten die Bevölkerung um Verständnis auch dafür, dass die Straßen verschmutzt und die Fahrzeuge den zügigen Straßenverkehr einschränken können.

Auch in Brock wird zur Feldbegehung eingeladen. Auf dem Hof von Alfons Wonnemann wird es am 24. April ab 19 Uhr Infos rund um das Getreide geben.

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