Fair-Kaufhaus bittet um Spenden
„Wir brauchen alles von A bis Z“

Ostbevern -

Das Fair-Kaufhaus hat wieder Platz und bittet deshalb Bürger um Sachspenden. Bedürftige werden in diesen Geschäft für kleines Geld mit Haushaltswaren aller Art versorgt. Die Verkäufer freuen sich über alles, was in einem guten und funktionsfähigen Zustand ist und in jeden Haushalt gehört.

Mittwoch, 17.04.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 14:12 Uhr
Das Team vom Fair-Kaufhaus bittet wieder um Spenden (v.l.): Alhamdan Abdulhader,Uwe Wildförster, Johann Litau und Peter Müller.
Das Team vom Fair-Kaufhaus bittet wieder um Spenden (v.l.): Alhamdan Abdulhader,Uwe Wildförster, Johann Litau und Peter Müller. Foto: Anne Reinker

Deutlich gelichtet hat sich das Angebot im Fair-Kaufhaus. Die Einrichtung der Pfarrcaritas, die Bedürftige gegen einen Obolus mit Haushaltswaren aller Art versorgt, benötigt wieder Ware, um die Regale und den Verkaufsraum zu füllen. „Wir brauchen wieder Material“, bringt es Uwe Wildförster , Hauptorganisator der langjährigen Aktion, auf den Punkt.

„Die Leute hier fragen immer wieder nach Haushaltsgegenständen, alles von A bis Z“, so Wildförster. Was zur Zeit vor Allem gefragt ist, sind elektrische Klein- und Großgeräte. „Staubsauger fehlen uns immer“, meinte Peter Müller , ebenfalls ein Ehrenamtlicher aus dem Team. Aber auch Kühlschränke und Waschmaschinen fehlen im Sortiment.

Abholservice

Im Weiteren freuen sich die Verkäufer aber über alles, was in einem guten und funktionsfähigen Zustand ist und in jeden Haushalt gehört. Darunter auch Mobiliar. „Am besten nichts aus dunklem Holz“, sagte Uwe Wildförster. Denn das erweise sich eher als Ladenhüter und nehme daher nur Platz in Anspruch.

Wer nicht die Möglichkeit hat, selbst die Waren zum fairen Kaufhaus zu transportieren, kann sich an das Team wenden, denn generell ist es möglich, dass auch sperrige Gegenstände abgeholt werden können.

Staubsauger fehlen uns immer.

Peter Müller

Die Nachfrage nach günstigen Einrichtungswaren ist groß, denn: „Jedes Mal kommen zwischen 70 und 80 Besucher“, berichtete Uwe Wildförster. Teils einheimische Bedürftige, teils Flüchtlinge, beschrieb der Verkäufer die Kundschaft.

Für die Unterstützung seitens der Spender sprach Wildförster ihnen seinen ausdrücklichen Dank aus. Aus dem gesamten Kreis Warendorf sowie auch aus Münster erhalte man Waren, erzählte er.

Öffnungszeiten

Freitags von 14 bis 17 Uhr ist das Kaufhaus geöffnet. Das Verkäuferteam sortiert die Waren dann und sorgt für einen guten Platz in der Einrichtung an der Johannes-Poggenburg-Straße. Den Obolus, den sie von den Kunden für den Einkauf erhalten, erhält eine soziale Einrichtung. Denn davon profitiert wiederum der Fair-Teiler.

Zum Thema

Wer Fragen rund um das Fair-Kaufhaus hat, kann sich unter '  0 25 32/54 89 an Uwe Wildförster wenden.

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