Verein „Startbahn Ostbevern“
„Sie alle leisten hier Großartiges“

Ostbevern -

Mit einer Baumpflanzaktion im Rahmen von „Ostbevern pflanzt – wir wachsen zusammen“ setzte der Verein „Startbahn“ zu Beginn seiner Mitgliederversammlung ein besonderes Zeichen. Viel Lob gab es für die Mitglieder, die Großartiges für die Gesellschaft leisteten.

Dienstag, 07.05.2019, 20:00 Uhr
Pflanzten als Vertreter des Vereins „Startbahn“ zwei Apfelbäume im Rahmen der Aktion „Ostbevern pflanzt – wir wachsen zusammen“: Dr. Meinrad Aichner, Aleksj und Kathrin Brejert, Attila Repkeny sowie Manfred Läkamp (vorne, v.l.).
Pflanzten als Vertreter des Vereins „Startbahn“ zwei Apfelbäume im Rahmen der Aktion „Ostbevern pflanzt – wir wachsen zusammen“: Dr. Meinrad Aichner, Aleksj und Kathrin Brejert, Attila Repkeny sowie Manfred Läkamp (vorne, v.l.). Foto: Reinker

Mit einer besonderen Aktion begann am Montagabend die Mitgliederversammlung des Vereins „Startbahn Ostbevern“. Im Rahmen der Aktion „Ostbevern pflanzt – wir wachsen zusammen“ setzten die Vorstandsmitglieder Manfred Läkamp und Dr. Meinrad Aichner gemeinsam mit Attila Repkeny sowie einigen Jugendlichen zwei Apfelbäume alter westfälischer Sorten. Erst danach befasste man sich mit der offiziellen Tagesordnung.

In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Manfred Läkamp an die Veranstaltungen des Vereins „Startbahn“, etwa die Teilnahme am Aktivitätstag der Josef-Annegarn-Schule, dem Aktionstag mit dem Kinder- und Jugendwerk sowie an die internen Maßnahmen. „Sie alle leisten hier Großartiges“, lobte Läkamp das Engagement der Vereinsmitglieder. „Sie geben der Gesellschaft ein großes Geschenk.“

Deutlich werde das, so Manfred Läkamp, angesichts der Kriminalstatistik, in der die Kinder- und Jugendstraftaten in den vergangenen Jahren bundesweit zugenommen hätten. Läkamp dankte für die Arbeit der im Verein Aktiven, dieser Entwicklung vor Ort erfolgreich mit ihren Engagement entgegenwirken zu können.

Geht es nach den Plänen des Vorstands, wird man sich diesem Ansinnen der Präventionsarbeit noch von einer anderen Seite aus beschäftigen und sich dafür Kreisbehörden mit ins Boot holen. Die weiteren Schritte in diese Richtung will der Verein in den nächsten Wochen gehen. „Wir versprechen uns sehr viel davon“, drückte Manfred Läkamp seine Hoffnung auf eine Kooperation aus.

Welche Möglichkeiten es gibt, den Verein durch die Bewilligung von Fördergeldern finanziell gut dastehen zu lassen, legte Dr. Meinrad Aichner dar. „Die Bürokratie ist enorm“, so Aichner, der sich für den Verein in den letzten Jahren etwa um den „Pennypreis-Förderkorb“ oder bei der „Deichmann-Stiftung“ beworben hatte – mit Erfolg, der sich auch im Kassenbericht von Elisabeth Bauer widerspiegelte. Auch vom LWL gab es Mittel. Zudem bilden die Spendengelder eine stabile Säule der Finanzen. Die „breite und hohe Spendenbereitschaft“ lobte auch Norbert Horstmann in seiner Erläuterung zur Kassenprüfung.

Einen Blick auf die aktuelle Situation im „Boxlernstall“ machte „Oberlehrer“ Manfred Pieper möglich. „Selbstbewusstsein, eine emotionale Sicherheit, schulische erfolgreiche Leistungen und dass sie ein bisschen Spaß am Lernen bekommen“, bemerkte Pieper bei den Schülern, die den „Boxlernstall“ besuchen.

Drei pensionierte Lehrer, eine Abiturientin sowie zwei Schüler der Loburg unterrichten die bis zu 18 Kinder und Jugendlichen, die sich in der Altersspanne zwischen neun und 16 Jahren bewegen. Ein großer Teil der Schüler brauche beim Lernen eine Eins-zu-Eins-Betreuung, bemerkte Manfred Pieper.

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