„RennFietsen-Tour Münsterland“ rollte durch Ostbevern
Radeln für Hilfsbedürftige

Ostbevern -

Durch die Region rollten die Teilnehmer der elften Auflage der „RennFietsen-Tour Münsterland“. Station machten die Radfahrer auch an der Loburg in Ostbevern. An vier Tagen wurden rund 600 Kilometer für den guten Zweck geradelt. Mehr als 30 000 Euro kamen zusammen.

Montag, 03.06.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 05.06.2019, 14:42 Uhr
Die Teilnehmer der „RennFietsen-Tour Münsterland“ machten an der Loburg Station.
Die Teilnehmer der „RennFietsen-Tour Münsterland“ machten an der Loburg Station. Foto: Felix Strickmann

Die elfte Auflage der „RennFietsen-Tour Münsterland“ rollte in den vergangenen Tagen durch die Region. Nach dem Start an Christi Himmelfahrt ging es vom Flughafen Münster/Osnabrück für die 40 Teilnehmer auf etwa 600 Kilometer lange Strecke mit dem Schlossplatz in Münster als Ziel. Geradelt wurde an insgesamt vier Tagen für den guten Zweck. Zwischenstopps wurden in Sendenhorst und in Ostbevern an der Loburg eingelegt.

Die Idee hinter der Tour: Jeder Teilnehmer versuchte im Vorfeld pro gefahrenem Kilometer einen Euro als Spende von Sponsoren zu akquirieren. So waren bereits bei der Ankunft in Ostbevern rund 30 000 Euro zusammengekommen, die auf das Netzwerk „roterkeil.net“, das sich in der Bekämpfung von Kinderprostitution und Kinderpornografie engagiert, und auf die Stiftung „Agapedia“ von Jürgen Klinsmann, die Projekte zur Förderung hilfsbedürftiger Kinder aufbaut, aufgeteilt werden. Veranstaltet wurde die Tour von Radsportlern des Teams „Agapedia Münsterland“ und vom „Roten Keil“ Senden in Kooperation mit „Münsterland e.V.“.

Empfangen wurde die Gruppe an der Loburg von der stellvertretenden Bürgermeisterin Mathilde Breuer, die es sich nicht nehmen ließ, das Konto mit einer kleinen Spende weiter zu füllen. Tourleiter Joachim Wechner zog ein positives Zwischenfazit, ehe die letzte Etappe von Ostbevern nach Münster anstand. „Die Tour ist gut verlaufen. Unfallfrei und bei super Wetter. Wir haben ein tolles Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.“

Am Ende kamen über die Tage hinweg etwa 32 000 Euro zusammen, sodass der bisherige Spendenertrag von 280 000 Euro insgesamt weiter angewachsen ist.

Für Joachim Wechner war es beim Zwischenstopp in Ostbevern wichtig, den ehrenamtlichen Helfern, den Etappenorten und den Sponsoren seinen Dank auszusprechen. Nur dadurch sei es möglich, dass die Spendengelder vollständig den Hilfsorganisationen zugute kommen könnten.

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