„1000 Hügel“ gegründet
Aus Eigeninitiative wird Vereinsprojekt

Ostbevern -

Aus einer Eigeninitiative von Janine Frönd ist das Vereinsprojekt „1000 Hügel“ entstanden. Unter anderem unterstützt der Verein Projekte, die der Gesundheit, insbesondere der Versorgung mit Trinkwasser zugute kommen. Eine Schwerpunktregion ist das afrikanische Land Ruanda.

Dienstag, 25.06.2019, 14:04 Uhr
Der Vorstand des Vereins „1000 Hügel“ besteht aus (v.l.) Annkathrin Borowski (Jugend), Katrin Pottebaum (Kassenwartin), Janine Frönd (erste Vorsitzende), Catrin Hirsch (Schriftführerin) und Lars Frönd (zweiter Vorsitzender).
Der Vorstand des Vereins „1000 Hügel“ besteht aus (v.l.) Annkathrin Borowski (Jugend), Katrin Pottebaum (Kassenwartin), Janine Frönd (erste Vorsitzende), Catrin Hirsch (Schriftführerin) und Lars Frönd (zweiter Vorsitzender).

Der Verein „1000 Hügel“ hat seinen Sitz in Ostbevern und setzt sich primär für die Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und für die Gesundheit in Ländern des globalen Südens ein. „Wir möchten in unserem derzeitigen Schwerpunktland Ruanda durch Bildungsprojekte Perspektiven schaffen und Jugendliche, insbesondere junge Frauen in den ländlichen Gebieten, effektiv dabei unterstützen, ein eigenes Einkommen zu erzielen, um langfristig eigenständig für sich und ihre Familien sorgen zu können“, so Vorsitzende Janine Frönd . Darüber hinaus unterstützt der Verein Projekte, die der Gesundheit, insbesondere der Versorgung mit Trinkwasser zugute kommen.

Gleichzeitig möchte der Verein das soziale Engagement junger Menschen auch lokal im Münsterland, unter anderem mit Hilfe digitaler Medien fördern. „Jugendliche wollen und können die Gesellschaft und ihre Umwelt in entscheidendem Maße mit gestalten. Wir unterstützen dieses Engagement durch Gruppenstunden der Junior- Mitglieder und die Bereitstellung eines Blogs sowie durch den Aufbau eines kultur- und kontinentübergreifenden, digitalen Jugendaustauschs.“

Der digitale Jugendaustausch findet sowohl in Form eines Videochats zwischen einer Jugendgruppe in Ruanda, als auch der Gruppe in Ostbevern statt. Dabei gibt es von beiden Seiten kurze Referate auf Englisch zu Themen wie Heimat, Landwirtschaft, Schule, Traditionen oder Natur. „Es wäre schön, wenn sich aus diesem digitalen Austausch auch ein klassischer, analoger Jugendaustausch entwickeln könnte“, zeigt sich Frönd hoffnungsvoll.

Um soziale Projekte in Ruanda umsetzen zu können, ist der Schritt von einer Eigeninitiative hin zu einem Vereinsprojekt oft sinnvoll. Deshalb wurden in der Vergangenheit für diverse Projekte von Janine Frönd Partnerschaften und Kooperationen mit anderen Vereinen eingegangen. Dadurch konnten unter anderem Stiftungsgelder erfolgreich beantragt und die Projekte zielführend umgesetzt werden. Die Suche nach passenden Kooperationspartnern gestaltete sich allerdings oft mühsam und kostete viel Energie und Zeit.

Die Gründung eines eigenen Vereins ist ein naheliegender und wohlüberlegter Schritt, den 20 Gründungsmitglieder Mitte Mai gegangen sind. Eine gute Vernetzung, regelmäßiger Kontakt, Transparenz, Herzblut und viel Erfahrung mit erfolgreich umgesetzten Projekten fließen nun in den Verein „1000 Hügel“ ein.

Die Auftaktveranstaltung des Vereins ist am Donnerstag, 27. Juni, um 19 Uhr in der „KulturWerkstatt“. Psychologin Laetitia Umulisa aus Kigali ist als Referentin vor Ort, um über das wachsenden Problem der Teenagerschwangerschaften in ihrem Heimatland Ruanda zu referieren.  

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6722356?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F129%2F
Autokorso fürs Eheglück
Die Kultur türkischer Hochzeiten: Autokorso fürs Eheglück
Nachrichten-Ticker