Re-Zertifizierung zur „Fairtrade-Stadt“
Auf zwei weitere faire Jahre

Ostbevern -

im Rahmen der Sommersandkastenaktion konnte ihnen Bürgermeister Wolfgang Annen die erneute Zertifizierung zur „Fairtrade-Stadt“ präsentieren.

Sonntag, 14.07.2019, 15:00 Uhr
Die Steuerungsgruppe „Fair-Trade“ und das Team des „Eine-Welt-Laden“ freuen sich über die erneute Zertifizierung zur „Fairtrade-Gemeinde“.
Die Steuerungsgruppe „Fair-Trade“ und das Team des „Eine-Welt-Laden“ freuen sich über die erneute Zertifizierung zur „Fairtrade-Gemeinde“. Foto: Anne Reinker

Mit großer Freude und berechtigtem Stolz waren die Mitglieder der Steuerungsgruppe Fair-Trade erfüllt. Sie hatten die letzten zwei Jahre den fairen Gedanken wie schon in den sechs Jahren zuvor gelebt, ebenso wie ihre zahlreichen Kooperationspartner. Mit Erfolg: Im Rahmen der Sommersandkastenaktion konnte ihnen Bürgermeister Wolfgang Annen die erneute Zertifizierung zur „Fairtrade-Stadt“ präsentieren.

„Auf dieses Zertifikat kann die Steuerungsgruppe sehr stolz sein“, lobte Annen die langjährige Einsatzbereitschaft für den fairen Handel und den Klimaschutz. Es sei ein Zeugnis für die Verankerung des fairen Handelns in Ostbevern. Der Einkauf im „ Eine-Welt-Laden “ sei eine der Möglichkeiten, selbst etwas dafür zu tun. Insgesamt galt es wieder, alle fünf Kriterien, die von vielen Personen und Organisationen getragen werden müssen, für die Auszeichnung zu erfüllen.

Umfangreich ist das Spektrum im „Eine-Welt-Laden“, Dreh- und Angelpunkt in Sachen fairen Handels vor Ort. Nicht nur aufgrund seines vielseitigen Angebots, sondern auch weil die Waren aus zahlreichen Ländern kommen und somit großflächig fairer Handel betrieben wird. In Ostbevern leben mittlerweile Menschen aus 74 Nationen, wie der Bürgermeister berichtete. Die Aktiven der Steuerungsgruppe kennzeichneten ihre Produkte mit einem kleinen Aufkleber dementsprechend, um die Verbindung zwischen den Waren, ihrem Ursprungsland und den hier Wohnenden zu verdeutlichen.

Annen dankte allen Helfern, die für den Fairtrade-Gedanken unterwegs sind. Und das sind viele, werden doch die Produkte unter anderem von örtlichen Unternehmen vertrieben wie auch in kommunalen und kirchlichen Organisationen verwendet. Zudem wird in verschiedenen Einrichtungen aktiv Bildungsarbeit betrieben. „Und wir hoffen, dass wir noch mehr Leute dafür sensibilisieren können“, so der Bürgermeister.

Eine Ansprache in Vertretung für die Steuerungsgruppe hielt Margret Dieckmann-Nardmann: „Fairtrade ist in Ostbevern seit über 40 Jahren ein großes Thema“, sagte sie. „Solch eine Auszeichnung tut gut und ist für uns sehr wertvoll“, freute sie sich über die wiederholte Zertifizierung. Das sei ein schönes Zeichen dafür, dass es den Ostbevernern „nicht egal ist, wie es der Weltbevölkerung geht“, so Dieckmann-Nardmann. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagte sie.

Ein Grußwort sprach auch Ursula Mindermann, die die Besucher mit dem Getränk der Kaktusfeige, einem Produkt aus Palästina, bekannt machte. Auch das Programm des Sommersandkastens war ganz auf das multikulturelle und internationale Miteinander ausgerichtet.

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