Wurzeln geschlagen
Der Anfang ist gepflanzt

Ostbevern -

„Baum des Jahres“ steht nun auch im Loburger Wald. Die „Flatterulme“ soll aber nur der erste einer ganzen Reihe von Bäumen sein. Zukünftig soll jährlich, immer am „Tag dre Deutschen Einheit“ der jeweilige Baum des Jahres in einer fortführenden Allee gepflanzt werden.

Freitag, 04.10.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 15:55 Uhr
Eine Flatterulme als „Baum des Jahres“ pflanzten Lokalpolitiker, Bürgermeister Wolfgang Annen und einige interessierte Mitbürger.
Eine Flatterulme als „Baum des Jahres“ pflanzten Lokalpolitiker, Bürgermeister Wolfgang Annen und einige interessierte Mitbürger. Foto: Reinker

Gemeinsam ein Zeichen setzen: Das ist der Sinn der Pflanzaktion eines „Baum des Jahres“, mit der am Donnerstag begonnen wurde und die Tradition werden soll. Die Aktion, die jeweils am „Tag der deutschen Einheit“ stattfinden soll, riefen Gemeinderat und die örtliche Verwaltung ins Leben. Gestartet wurde mit einer Flatterulme, die den Beginn der zukünftigen Allee markiert. Diese wird mit den Jahren auf einer Strecke zwischen dem Mitfahrerparkplatz an der B 51 und dem Schloss Loburg gesetzt. Sie soll auch ein Zeichen dafür sein, welche Bedeutung der Klima- und Naturschutz für die Lokalpolitiker und die Verwaltung hat.

„Bäume pflanzen ist ja eines der Dinge, mit denen man etwas retten kann“, sagte Bürgermeister Wolfgang Annen . Er dankte der Familie von Beverfoerde, die die Unternehmung maßgeblich unterstützt. Dies sein ein besonderes Jahr, meinte Philipp von Beverfoerde. Denn es gebe mittlerweile kaum einen Baum, der dem Klimawandel trotzen könne. „Es gibt nur noch wenig Waldgebiete, von denen man sagen kann, sie haben keine Probleme“, sagte er und führte mit informierenden Worten die Unterschiede der Baumsorten und deren Herausforderungen durch Schädlinge und Klimawandel aus.

Von Beverfoerde und Wolfgang Annen griffen zu den Spaten und setzten den Baum ein. Dies ist nur ein Anfang, denn bereits im November soll es mit dem Anlegen eines Bürgerwaldes weitergehen – mit bis zu 300 Bäumen.

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