Der Tag nach dem Gasleck
Dickes Lob für die Anwohner

Ostbevern -

Nachdem das Leck  in Ostbevern beseitigt wurde, konnten bereits am Dienstagvormittag die Tiefbauarbeiten fortgesetzt werden. Ein dickes Lob gab es von allen Beteiligten für die Anwohner, die sich vorbildlich verhalten hätten.

Dienstag, 26.11.2019, 16:28 Uhr aktualisiert: 26.11.2019, 19:05 Uhr
Nachdem das Leck beseitigt wurde, konnten bereits am Dienstagvormittag die Tiefbauarbeiten fortgesetzt werden. Das Bild zeigt das angebohrte Leitungsstück.
Nachdem das Leck beseitigt wurde, konnten bereits am Dienstagvormittag die Tiefbauarbeiten fortgesetzt werden. Das Bild zeigt das angebohrte Leitungsstück. Foto: Große Hüttmann

Am Tag nach dem Anbohren einer Gasleitung in Ostbevern ist wieder Ruhe rund um den Bereich „Im Kirchesch/Rochusstraße“ eingekehrt. Lediglich die Tiefbauer sind mit Hochdruck dabei, um nach der Reparatur der kaputten Leitung die Löcher wieder zu verfüllen.

Ein dickes Lob gibt es von sämtlichen am Einsatz Beteiligten für die Anwohner. Die hätten sich absolut vorbildlich verhalten und viel Verständnis für die Evakuierung gehabt. „Auch die Zusammenarbeit mit dem DRK , den Stadtwerken Ostmünsterland und der Gemeindeverwaltung hat super funktioniert“, betont Feuerwehr-Einsatzleiter Nico Holtkemper.

Gasleitung in Ostbevern angebohrt

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Bereits am späten Montagabend, für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute war gegen 21.30 Uhr Schluss, fand eine erste Nachbesprechung des Einsatzes statt. „Dafür, dass so eine Lage in dieser Größenordnung nicht alltäglich ist, hat alles wunderbar funktioniert“, sagt Holtkemper. Er hatte das Gesamtgebiet in zwei Abschnitte unterteilt, die jeweils von einer Führungskraft der Feuerwehr übernommen wurden. „Diese Aufteilung hat sich bewährt und für kurze Entscheidungswege gesorgt“, sagt der Feuerwehrmann.

"Kein alltäglicher Einsatz"

Knapp 50 Feuerwehrleute, darunter neben der Fernmeldeeinheit des Kreises auch eine spezielle Messeinheit, waren im Einsatz. Gegen 19 Uhr wurde ein Teil der Kräfte der „ersten Stunde“ ausgetauscht. „Zu diesem Zeitpunkt war nämlich noch nicht abzusehen, wie lange es noch dauern könnte“, erläuterte Holtkemper.

Nachdem für die Feuerwehr und die Polizei der Einsatz beendet war, ging er für die Mitarbeiter der Stadtwerke Ostmünsterland weiter. Gegen 23 Uhr, so Gasmeister Mirko Seppelt, sei alles wieder fertig gewesen. Eine Priorität habe dabei darauf gelegen, die Kunden wieder schnellstmöglich und vor allem sicher ans Netz zu bekommen. Daher wurden diese von Mitarbeitern der Stadtwerke in ihre Wohnungen begleitet. Zudem waren auch die beiden Geschäftsführer Winfried Münsterkötter und Rolf Berlemann vor Ort. Unter anderem im Edith-Stein-Haus, das als Betreuungszentrum fungierte, sprachen sie mit Betroffenen.

„Das war wahrlich kein alltäglicher Einsatz, sowohl für uns als auch für die Einsatz- und Rettungskräfte sowie für die Mitarbeiter der Stadtwerke Ostmünsterland. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat hervorragend geklappt“, sagte Ulrike Jasper, Sprecherin der Gemeindeverwaltung. Dafür gelte es, Danke zu sagen – auch den beiden Kirchengemeinden, die die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hätten. „Und nicht zuletzt bedanken wir uns auch bei allen betroffenen Anwohnern für das Verständnis, die Kooperation, Nervenstärke und Geduld.“

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