Theateraufführung an der Loburg in Ostbevern
Letztlich kommt alles ganz anders

Ostbevern -

Die Aufführung des Stückes „Hilfe, die Herdmanns kommen“ an der Loburg war wieder ein voller Erfolg.

Sonntag, 01.12.2019, 15:00 Uhr
Die Aufführung des Stückes „Hilfe, die Herdmanns kommen“ kam beim Publikum wieder ausgezeichnet an.
Die Aufführung des Stückes „Hilfe, die Herdmanns kommen“ kam beim Publikum wieder ausgezeichnet an. Foto: Reinker

„Eigentlich ist man nur an einem Ort vor den Herdmanns sicher. In der Kirche.“ Schon dieser Satz sorgte zu Beginn der Vorstellung in der Aula der Loburg für die ersten Lacher im Publikum. Das Stück „Hilfe, die Herdmanns kommen“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Barbara Robinson wurde wegen seiner Beliebtheit nun schon zum vierten Mal in der Theatergeschichte der Loburg einstudiert und aufgeführt.

„Es ist eigentlich das Weihnachtsstück überhaupt hier an der Loburg“, meinte Aloys Kleine Büning, der zusammen mit Rolf Münch die Inszenierung mit den 20 Schülerinnen und Schülern der fünften bis zehnten Jahrgänge sowie zwei Kindergartenkindern auf die Bühne brachte.

Und auch dieses Mal kam die Geschichte gut beim Publikum an, kein Wunder, ist sie doch mittlerweile ein Klassiker unter den Weihnachtslektüren.

Die Herdmanns-Kinder sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten, sind sich alle Bewohner des Stadtteils einig. Dass sie es aber trotzdem geschafft haben, gleich sämtliche Hauptrollen im Krippenspiel zu bekommen, weckt die schlimmsten Vorahnungen.

Letztendlich kommt es ganz anders, und die Herdmanns übertragen die Weihnachtsgeschichte auf ihr eigenes Leben. Obwohl die Familie mit den Traditionen der Feiertage nicht viel anfangen kann, kommt sie mit ihrem Vorspiel im Weihnachtsgottesdienst dem eigentlichen Sinn fast näher als ein übliches Krippenspiel.

Die Aufführungen waren Teil des Loburger Adventsbasars – die Westfälischen Nachrichten berichten in ihrer morgigen Ausgabe.

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