Adventsbasar
Für den guten Zweck

Ostbevern -

Der Adventsbasar in der Loburg war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und lockte am 1. Advent viele Besucher in das Ostbeverner Schloss.

Montag, 02.12.2019, 14:18 Uhr
Die Loburg bot wieder einmal einen perfekten Rahmen für den Adventsbasar des Gymnasium Johanneum.
Die Loburg bot wieder einmal einen perfekten Rahmen für den Adventsbasar des Gymnasium Johanneum. Foto: Anne Reinker

Wenn das Schloss seine Türen für den jährlichen Adventsbasar öffnet, kommen die Besucher in Scharen. Das war auch am Sonntag nicht anders, denn es hat sich herumgesprochen, dass das Angebot dort außergewöhnlich ist. Regelmäßige Gäste wissen, dass sich die Schülerinnen und Schüler schon etliche Wochen vorher ins Zeug legen, um ein großes Sortiment offerieren zu können.

„Die Kinder sind super motiviert“, freute sich Christina Fietz , aus dem fünfköpfigen Organisationsteam. Alle etwa 300 Schülerinnen und Schüler der fünften, sechsten und siebten Jahrgänge seien involviert. Viele weitere Hände, etwa die Schwestern der Loburg, Internatsschüler oder das Bläserensemble unterstützten den Basar zudem. Alle Aktiven hatten dabei das gleiche im Sinn – für den guten Zweck alle verfügbaren Kräfte zu mobilisieren.

Das taten beispielsweise drei zehnjährige Mädchen. „Wir haben 96 Tüten gebrannte Mandeln zu verkaufen“, berichtete Leandra. „Ob die wohl reichen?“, fragte sich ihre Freundin Tialda, während Maja meinte: „Wir sind gespannt, wie viel verkauft werden.“

Sichtlich aufgeregt waren sie, als die ersten Besucher, von denen viele vorher die Adventsvesper mit Diakon Wolfgang Rensinghoff in der St. Johanneskirche besucht hatten, in das Gebäude drängten. In manchen Gängen war kaum ein Durchkommen, so sehr waren die Verkaufsstände umlagert. Die Kinder verstanden es, Werbung für ihre Waren zu machen.

Dass die Schülerinnen und Schüler nicht alleine für das große Sortiment verantwortlich sein können, versteht sich von selbst. In der Küche, in der Werkstatt oder im Bastelkeller erhielten sie Unterstützung durch Eltern, Großeltern oder Geschwister.

„Eine ganz große Anzahl an Eltern engagiert sich“, sagte Christina Fietz. Warum das so ist? „Es ist ja schon Tradition“, erklärte die Lehrerin, dass für viele Eltern die Teilnahme selbstverständlich sei.

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Man fange bereits früh bei den Elternstammtischen und ähnlichen Veranstaltungen an, sich Gedanken über das Angebot zu machen. Eine weitere Motivation sei es, dass der Erlös für den guten Zweck gedacht ist. In diesem Jahr können sich gleich vier Organisationen über Gelder freuen: die Ashadeep Association in Bombay für die Finanzierung der Apotheke des Hilfswerkes, die Unterstützung von Schulausbildungen in Kerala/Indien, das Projekt HerzCaspar sowie die German Doctors.

Auch auf dem Schlossplatz setzte sich man dafür ein, etwa mit dem Verkauf von Glühwein und Waffeln. Süßes gab es mit der Cafeteria im Rittersaal.

Am Abend wurde dann noch einmal das Theaterstück „Hilfe, die Herdmanns kommen“ aufgeführt.

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