Weihnachtsbaumverkauf in Ostevern
Nordmanntanne ist der Renner

Ostbevern -

Die einen kaufen ihren Weihnachtsbaum bereits Wochen vor dem Fest, andere eher auf den letzten Drücker. Wer jetzt noch keinen hat, der muss nicht unruhig werden, denn es besteht in Ostbevern noch an mehreren Stellen die Möglichkeit, einen Baum zu erstehen.

Freitag, 20.12.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 23.12.2019, 16:08 Uhr
Im Tannenwald auf dem Gelände des Raiffeisenmarktes: Helmut Niehoff und sein Praktikant Kevin Völker.
Im Tannenwald auf dem Gelände des Raiffeisenmarktes: Helmut Niehoff und sein Praktikant Kevin Völker. Foto: Pohlkamp

Zu Weihnachten gehört traditionell ein – wenn möglich – frisch geschlagener Weihnachtsbaum: Nordmanntannen zählen zu den beliebtesten Exemplaren. In vielen Wohnzimmern werden sie in den nächsten Tagen für eine idyllische Weihnachtsatmosphäre sorgen. Das wird sicherlich auch bei denjenigen so sein, die ihren Weihnachtsbaum beim Raiffeisenmarkt in Ostbevern fanden oder im Tannenwald der Familie Dirkes in der Bauerschaft Ploogsvenn selbst schlagen konnten.

Ein kleiner Tannenwald sorgte in der Adventszeit am Raiffeisenmarkt für eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Filialleiter Helmut Niehoff hatte sich dieses Mal etwas Besonders einfallen lassen: Er hatte 40 Bäume auf Kreuzständern so aufgebaut und auf dem Betriebsgelände präsentiert, dass ihre volle Entfaltung die Atmosphäre noch verstärkte. Wenn die Christbäume dann Interessenten gefunden hatten und der „kleine Wald“ sich lichtete, füllten ihn die Mitarbeiter schnell wieder auf.

Helmut Niehoff schätzt, dass in diesem Jahr etwa 500 Weihnachtsbäume einen neuen Besitzer finden oder auch schon gefunden haben. Diese schönen und frisch geschlagenen Nordmanntannen sind alle im westlichen Kreis Warendorf prachtvoll gewachsen.

Als Grund, weshalb die Nordmanntannen so begehrt sind, hat Helmut Niehoff eine einfache Erklärung: „Die Nadeln stechen nicht, und das Tannenkleid sieht auch nach dem Weihnachtsfeiertagen noch schön und grün aus.“

Die gefragtesten Größen liegen zwischen 1,30 und 2,30 Meter. Der „Tiny Tree“ ist der kleinste Baum im Angebot. Er verfügt sogar über einen eigenen, einfachen Holzständer.

Vom Lieferanten wurde Helmut Niehoff bestätigt, dass die Tannen in dem trockenen Sommer nicht gelitten hätten. Auch habe die zugesicherte jüngste Baumnachlieferung prima geklappt: „Wir hatten immer frische Nadelbäume im Angebot. Auch am vierten Advent. Dann erwartet das Raiffeisen-Team nochmals einen verstärkten Ansturm. „Außerdem bieten wir am heutigen Samstag Glühwein und frisch gebackene Waffeln an“, sagt Niehoff.

Die Weihnachtsbäume, die zum Schluss keinen Abnehmer mehr finden, nimmt Baumlieferant Püning aus Everswinkel wieder zurück.

Nur wenige Kilometer weiter in der Bauerschaft Brock, Ploogsvenn 7, hat die Münsteraner Familie Dirkes seit 1990 einen Tannenwald, in dem an drei Adventssamstagen Weihnachtsbäume eigenhändig geschlagen werden konnten. Am heutigen Samstag besteht dort letztmals die Gelegenheit, einen Tannenbaum zu erwerben.

Der gelernte Gärtner Paul Dirkes verkauft seine frischen Weihnachtsbäume aus eigener Kultur. „Meine Nordmanntannen und Blaufichten kommen aus meiner eigenen Zucht und schonen die Natur nachhaltig“, weist der Münsteraner darauf hin, dass er in seinem Tannenwald keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt habe und er so auch allergikerfreundliche Bäume anbieten konnte.

Parallel bot Paul Dirkes seine Tannen auch im Internet an. „Ja, auch das läuft gut, ist etwas teurer, doch dafür kann der Kunde seine Tanne digital sehen, entscheiden, kaufen und bezahlen.“ Die meist von Paul Dirkes verkauften Tannenbäume sind zwischen 1,80 und zwei Meter hoch, sagt der Geschäftsmann.

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