Räumpflicht bei Eis und Schnee
45 Tonnen Salz im Bauhof eingelagert

Ostbevern -

Trotz bislang mildem Winter, hat der Deutsche Wetterdienst in den kommenden Tagen Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt angekündigt. Da ist Winterdienst der Gemeinde Ostbevern dann gefordert Wege und Straßen zu streuen und zu räumen. Doch auch Privatpersonen müssen dafür Sorge tragen, dass vor ihrem Grundstück die Verkehrssicherheit gewährleistet ist.

Mittwoch, 22.01.2020, 05:53 Uhr aktualisiert: 22.01.2020, 14:38 Uhr
Die Gemeinde Ostbevern ist für einen eventuellen Wintereinbruch gerüstet.
Die Gemeinde Ostbevern ist für einen eventuellen Wintereinbruch gerüstet. Foto: Gemeinde Ostbevern

Nebel, Sprühregen und Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt sind vom Deutschen Wetterdienst für die nächsten Tage vorausgesagt. Glatte Straßen sind bei solchen Witterungsverhältnissen nahezu vorprogrammiert.

Trotz der bisher milden Temperaturen ist man in der Bevergemeinde aber auf einen eventuellen Wintereinbruch vorbereitet. Der Bauhof hat rund 45 Tonnen Salz eingelagert, bislang gab es noch keine Streueinsätze in diesem Winter, heißt es aus der Gemeindeverwaltung. Vorbereitet seien die Mitarbeit des Bauhofes dennoch, damit die Bevölkerung im Falle von Glatteis oder gar Schnee nicht ins Rutschen kommt.

Unterstützung erhält das achtköpfige Team vom Bauhof von zwei externen Unternehmen. Diese sind in erster Linie für die Räumarbeiten bei Schneefall zuständig. Mit ihren Fahrzeugen sind Unternehmen dann im Ortskern auf Verbindungs- und Fußwegen sowie im Außenbereich tätig.

Straßen werden nachts überprüft

Für die Bereiche der Landes- und Kreisstraßen hingegen ist die Gemeinde nicht verantwortlich. An dieser Stelle müssen die entsprechenden Baulastträger für die notwendige Sicherheit des Straßenverkehrs sorgen.

Damit im Bedarfsfall schnell reagiert werden kann, gibt es für den Einsatz der Unternehmen und der Bauhofmitarbeiter einen festgelegten Rufbereitschafts- und Winterdienstplan. Je nach Witterung fährt ein Mitarbeiter nachts gegen 2 Uhr raus und überprüft den Zustand der Straßen. Bei Bedarf informiert er die Kollegen der Bereitschaft, so dass der Winterdienst in den frühen Morgenstunden starten kann – spätestens erfolgt dieser Einsatz um 4.30 Uhr, damit pünktlich zum Start des Berufsverkehrs und der Schulen die wichtigsten Verbindungen frei sind.

Privathaushalte sind für Gehwege mitverantwortlich

Doch nicht nur für den Winterdienst der Gemeinde bedeuten Schnee und Eis Arbeit. Auch Hauseigentümer sind in der Pflicht. Bei Schneefall und Eisglätte sind die Gehwege mit abstumpfenden Mitteln in einer Breite von einem Meter schnee- und eisfrei zu halten. In verkehrsberuhigten Bereichen sowie auf Straßen, die über keinen Gehweg verfügen, ist beim Winterdienst von den Anliegern ein Streifen von 1,50 Meter Breite zu räumen und zu streuen.

Zwei öffentlich zugängliche Streugutkisten stellt die Gemeinde zur Verfügung. Eine steht auf dem Parkplatz am Bauhof und eine weitere im Ortsteil Brock an der ehemaligen Schule an der Schmedehausener Straße.

Die Räum- und Streupflicht besteht werktags zwischen 7 und 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 20 Uhr.

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