Proben der Laienspielschar
Verwirrender Unfall

Ostbevern -

In den letzten Zügen liegen die Mitglieder der Laienspielschar für ihr neues Stück „De Stratoenkavaleer“. Nach der Stückauswahl, der Übersetzung ins Plattdeutsche und den ersten Leseproben geht es seit einiger Zeit bereits auf die Bühne in der Aula der Josef-Annegarn-Schule. Premiere ist am 20. März.

Dienstag, 18.02.2020, 07:49 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 12:08 Uhr
Das Team der Laienspielschar sowie die Unterstützer und Förderer freuen sich auf das je8e„De Straotenkavaleer“.
Das Team der Laienspielschar sowie die Unterstützer und Förderer freuen sich auf das je8e„De Straotenkavaleer“. Foto: Anne Reinker

Auf die Zielgerade gehen die Vorbereitungen für die neue Spielzeit der plattdeutschen Laienspielschar. Nach der Auswahl des Stückes und den Leseproben ( WN berichteten) üben die Akteure jetzt bereits auf der Bühne in der Aula der Josef-Annegarn-Schule. Nur noch einige Wochen, dann werden sie vor mehreren hundert Besuchern mit „De Stratoenkavaleer“ begeistern. Tatkräftig unterstützt wird das Ganze vom BSV.

Alles läuft Hand in Hand

Bei der Laienspielschar läuft alles Hand in Hand: Das erste Mobiliar steht schon auf der Bühne, die Stellwände werden sich auch in Kürze dazugesellen. Tapezierarbeiten, die Auswahl von Requisiten und die Dekoration müssen dann noch folgen, erläutern die Mitglieder der Gruppe. Fertig sind die Plakate, Programmhefte und Eintrittskarten, für die Reinhold Köhnsen die Kosten übernommen hat.

Gleichzeitig legen sich die Schauspieler ins Zeug, treffen sich zweimal die Woche zu den über zweistündigen Proben. „Wir sind gut in der Zeit“, berichtete Birgit Götker, Sprecherin der Laienschauspieler.

„De Straotenkavaleer“, ein Dreiakter von Hans Gnant und Jan Harrjes, ins hiesige Platt gebracht von Hermann Kövener, erzählt die Geschichte eines Verkehrsunfalls von Petra Kötter und der Hilfe eines unbekannten Straßenkavaliers. In der gleichen Nacht hat Tochter Ursula einen Streit mit ihrem Freund, der mit dem Bersten der Verandascheibe endet. Die anschließenden Verwechslungen und Missverständnisse, bis sich das Rätsel um den Straßenkavalier aufklärt, dürften für unterhaltsame Stunden bei den Besuchern sorgen.

Das Team ist wichtig

Auch wenn die Schauspieler die meiste Zeit für ihre Leidenschaft investieren, ist auch das Team drumherum gefordert: neben den Regisseuren sind das die Ostbeverner, die für den Bühnenaufbau, die Maske, die Souffleuse und die Technik verantwortlich sind.

Der Beginn des Kartenvorverkaufs für die Vorstellungen ist für den 2. März im Fotostudio Brandes angekündigt. Die Vorstellungen sind an folgenden Terminen: Freitag, 20. März, um 15 Uhr für die Senioren, am Samstag, 21. März, um 19 Uhr, am Sonntag, 22. März, um 16 Uhr, am Freitag, 27. März, um 19 Uhr, am Samstag, 28. März, 19 Uhr, am Sonntag, 29. März 16 Uhr, sowie am Freitag, 3. April, um 19 Uhr und am Samstag, 4. April, um 19 Uhr.

 

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