Kriminalstatistik des Kreises Warendorf
Positiver Trend trotz Vandalismus

Ostbevern -

Zahlreiche Vandalismusschäden beschäftigten die Gemeinde im vergangenen Sommer – an vielen Stellen waren Sachbeschädigungen zu verzeichnen. Das spiegelte sich jedoch nicht in der Kriminalstatistik 2019 des Kreises Warendorf wieder. Dort ist ein allgemeiner Rückgang der Straftaten in Ostbevern zu verzeichnen.

Mittwoch, 04.03.2020, 07:01 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 10:00 Uhr
Zerbrochene Scheiben, herausgerissene Mülleimer, beschädigte und im Wasser des Beverbades versenkte Bestuhlung und viel Müll – im vergangenen Sommer gab es wieder zahlreiche Fälle von Vandalismus in der Bevergemeinde. In der Kriminalstatistik 2019 der Kreispolizeibehörde haben sich diese Vorfälle allerdings nicht maßgeblich niedergeschlagen.
Zerbrochene Scheiben, herausgerissene Mülleimer, beschädigte und im Wasser des Beverbades versenkte Bestuhlung und viel Müll – im vergangenen Sommer gab es wieder zahlreiche Fälle von Vandalismus in der Bevergemeinde. In der Kriminalstatistik 2019 der Kreispolizeibehörde haben sich diese Vorfälle allerdings nicht maßgeblich niedergeschlagen. Foto: Gemeinde Ostbevern

Eine ganze Reihe von Vandalismusschäden beschäftigten die Gemeinde im vergangenen Sommer, ob im Bereich der Schulen, des Beverbades oder gar in der Ambrosius-Kirche, die daraufhin mehrere Wochen geschlossen blieb – an vielen Stellen waren Sachbeschädigungen zu verzeichnen.

In der aktuell veröffentlichten Kriminalstatistik des Kreises Warendorf für das Jahr 2019 fällt dies allerdings nicht ins Gewicht. Im Gegenteil: Im Bereich der Sachbeschädigungen ist in der Bevergemeinde sogar ein leichter Rückgang der Zahlen gegenüber 2018 zu verzeichnen. Verzeichneten die Ordnungsbehörden vor zwei Jahren noch 63 Sachbeschädigungen, so waren es im Jahr 2019 nur noch 55 Fälle dieser Art. Gleichgeblieben ist an dieser Stelle die Aufklärungsquote mit rund 20 Prozent.

Weiterhin rückläufig ist die Zahl der Fälle von Straßenkriminalität. In diesem Bereich sinken die Straftaten von 133 in 2018 auf 112 im vergangenen Jahr. Darunter zu fassen sind unter anderem Diebstähle und Sachbeschädigungen rund um Kraftfahrzeuge sowie Fahrrad- und Taschendiebstähle. Angestiegen ist hingegen die Zahl der Diebstähle insgesamt. Wurden in 2018 noch 125 Delikte registriert, waren es 2019 143 Taten. Dabei blieb die Zahl der Fahrraddiebstähle mit 41 – zu 43 in 2018 – konstant. Deutlich angestiegen ist jedoch die Summe der Ladendiebstähle. Gab es im Vorjahr nur drei Fälle, so wurden im vergangenen Jahr 14 Ermittlungsverfahren in diesem Bereich eingeleitet. Aufgeklärt werden konnten davon 92,86 Prozent der Fälle, heißt es in der aktuellen Statistik der Polizei.

Insgesamt zehn Fälle mehr zeigen im Bereich der Körperverletzungen einen deutlichen Anstieg in der Bevergemeinde. Wurden 2018 noch 29 Gewalttaten in diesem Bereich begangen, so waren es im vergangenen Jahr 39 Delikte, die die Behörden beschäftigten. Die Aufklärungsquote dieser Verstöße fiel mit 87,18 Prozent dabei etwas geringer aus als noch 2018.

Insgesamt ist die Tendenz der Anzahl an Straftaten in der Bevergemeinde allerdings nach wie vor sinkend. Kam es 2015 noch zu 485 Delikten, war 2016 ein Anstieg auf 505 Taten zu verzeichnen. Seitdem reduziert sich die Zahl kontinuierlich auf, im vergangenen Jahr, 385 strafbewehrte Handlungen.

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