Verein Ndaba-Ostbevern feiert 15-Jähriges
Im Zeichen der Freundschaft

Ostbevern -

Auf 15 Jahre erfolgreicher Arbeit blickte der Verein Ndaba-Ostbevern bei einer kleinen Feier zurück.

Dienstag, 03.03.2020, 16:53 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 10:00 Uhr
Margret Dieckmann-Nardmann berichtete den interessierten Mitgliedern von der Entwicklung der Partnerschaft Ndaba-Ostbevern.
Margret Dieckmann-Nardmann berichtete den interessierten Mitgliedern von der Entwicklung der Partnerschaft Ndaba-Ostbevern. Foto: Anne Reinker

Die partnerschaftlichen und freundschaftlichen Ziele zwischen den beiden Gemeinden sowie die humanitäre Hilfe zu fördern, ist Sinn und Zweck des Vereins Ndaba-Ostbevern. Und das als ganz offiziell eingetragene Vereinigung seit genau 15 Jahren. Ein Anlass für den Vorstand und engagierte Mitglieder, mit einer Feier auf die Entwicklung der Partnerschaft zu blicken und aktuelle Projekte in den Fokus zu nehmen. Das geschah am Sonntagnachmittag in der Kulturwerkstatt getreu dem Motto „Ubushuti“ (Freundschaft).

„In diesen 15 Jahren wurde dank ihnen und allen Mitgliedern und Sponsoren einiges zum Wohle vieler Menschen in den Distrikten Karongi und Rutsiro bewegt“, sagte Angelika Whitehead in ihren begrüßenden Worten. Alle Projekte, die bislang unterstützt und verwirklicht wurden, trügen zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort bei und wurden vom Partnerverein Rumumuru ausgewählt und an den hiesigen Verein mit der Bitte um Unterstützung herangetragen, so die Vorsitzende. „Dieser Weg ist uns ganz wichtig“, betonte die Rednerin. Denn man wolle Hilfe zur Selbsthilfe leisten und die Projekte durch die dort ansässigen Menschen umgesetzt wissen.

Dank der Freundschaft, die sich in den gemeinsamen Jahren entwickelt habe, sei die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den Projekten möglich, meinte sie.

In seinem Grußwort äußerte Wolfgang Annen seine Wertschätzung dem Verein gegenüber. „Es ist toll, was dort alles schon passiert ist“, lobte er. Das gelte vor allem, weil die Partnerschaft allein aus bürgerschaftlichem Engagement entstanden sei und nicht auf politischer Ebene beruhe. Er sicherte den Aktiven seine weitere Unterstützung zu.

Margret Dieckmann-Nardmann, für die Gründung der Partnerschaft und die Weiterentwicklung maßgeblich verantwortlich, erinnerte an die Vergangenheit der internationalen Verbindungen. So habe man innerhalb der Jahre 59 Trinkwasserquellen erschließen und somit insgesamt etwa 15 000 Menschen mit Wasser versorgen können. Zudem sei an einem Projekt gegen Bodenerosion gearbeitet worden.

Als ganz wichtig erachtete sie die gegenseitigen Besuche, denn: „Partnerschaft bekommt ein Gesicht durch Begegnung“, so Dieckmann-Nardmann.

Aktuell beschäftigt sich die Gemeinschaft mit der Gründung einer Ausbildungsstätte für Jugendliche, die sich dort trotz fehlenden Schulabschlusses in handwerklichen Berufen ausbilden lassen können.

 

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