Bauunternehmen Averbeck arbeitet weitestgehend im Normalbetrieb
Bislang keine Stornierungen oder Lieferengpässe

Ostbevern -

Bislang läuft beim Bauunternehmen Averbeck alles wie gehabt. Auswirkungen der Corona-Krise spürt das Ostbeverner Unternehmen noch nicht.

Mittwoch, 01.04.2020, 19:11 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 14:48 Uhr

Bisher keine gravierenden Krankheitsfälle, keine Auftrags-Stornierungen, keine Lieferprobleme mit Baustoffen: Das Bauunternehmen Averbeck arbeitet weitestgehend im Normalbetrieb. Das ist in Zeiten, in denen Firmen branchenübergreifend in Schieflage geraten und vermehrt Kurzarbeit beantragen, schon eine gute Nachricht.

„Bislang haben wir Glück gehabt, bis jetzt läuft noch alles reibungslos“, sagt Meister Udo Liemann . Ein Corona-Fall unter den ungefähr 80 Mitarbeitern liege nicht vor, so der Betriebswirt des Handwerks und Disponent im Unternehmen. Es gibt noch genügend Arbeit, keine Baustelle steht still. „Auch die Materialbeschaffung ist gut. Wir haben da keine Probleme“, so Liemann. Schwieriger ist der Nachschub in Branchen, die beispielsweise auf Installationstechnik aus Asien oder Keramik aus Italien angewiesen sind.

Auch bei Averbeck werden die Arbeitsabläufe inzwischen den besonderen Schutzerfordernissen angepasst. „Wir achten darauf, die Abstände zwischen den Kollegen einzuhalten. Alle waschen noch viel mehr als sonst und so gut es eben geht ihre Hände“, erklärt Liemann. Die Mitarbeiter, die nicht auf den Baustellen im Einsatz sind, arbeiten zum Teil im Home Office. Es sollen nie zwei Kollegen in einem Büro sitzen, sondern nur noch einer – und das wechselweise im Wochen- oder Zwei-Wochen-Rhythmus.

„Und natürlich gibt es keine Besuche mehr bei uns im Betrieb“, sagt Udo Liemann. Was geregelt werden muss, wird per Telefon oder übers Internet besprochen.

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