Näherinnen im sozialen Homeoffice
Gummiband dringend benötigt

Ostbevern -

Die Mundschutz-Masken von Anneliese Uhlenhake und ihrem Team sind in der Bevergemeinde der Renner. Um weiter produzieren zu können fehlt es allerdings zum Teil an Material.

Donnerstag, 02.04.2020, 06:12 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 14:48 Uhr
Anneliese Uhlenhake und ihre Mitreiterinnen fertigen weiter fleißig Mundschutz-Masken. Doch es fehlt Gummiband.
Anneliese Uhlenhake und ihre Mitreiterinnen fertigen weiter fleißig Mundschutz-Masken. Doch es fehlt Gummiband. Foto: privat

„Die Masken werden uns regelrecht aus den Händen gerissen“, sagt Bernhard Tenckhoff und freut sich, dass damit in den vergangenen Tagen bereits rund 700 Euro an Spenden zusammengekommen sind, die an einen noch zu bestimmenden guten Zweck gehen. Seit rund zwei Wochen fertigen die Mitglieder der Nähgruppe, die sonst Kleidung für Menschen in Ruanda fertigen, die Mundschutz-Masken im Kampf gegen das Corona-Virus (WN berichteten). Noch immer sind die sechs Frauen fleißig im sozialen Homeoffice bei der Sache. So konnten bereits rund 300 Masken über die Apotheken von Matthias Bröker an die Ostbeverner verteilt werden – Nachschub wird täglich produziert. An verschiedene Einrichtungen sind bereits rund 600 Stück verteilt worden und einige „Großaufträge“ warten auch noch. So bekommen unter anderem die Mitarbeiter der Verwaltung der Gemeinde Masken, ebenso wie das Telgter Unternehmen Avency, das im Sommer in die Bevergemeinde umsiedelt. Doch damit weiter fleißig Exemplare produziert werden können, ist die Nähgruppe auf der Suche nach Gummiband. „Das scheint in ganz Deutschland ausverkauft zu sein“, sagt Tenckhoff. Wer also Band in seinem Nähkästchen findet und es der guten Sache zur Verfügung stellen möchte, darf es in einer der Apotheken von Matthias Bröker abgeben.

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