Ostbevern Touristik muss Veranstaltungen absagen
Kein Sommersandkasten in diesem Jahr

Ostbevern -

Großveranstaltungen sind in NRW bis 31. August untersagt. Dazu zählen in Ostbevern auch die geplanten Sommerveranstaltungen „Nicht nur … Über die Mauer geschaut“, das „Mittsommerfest“ und der „Sommersandkasten“. Die wurden nun auf das kommende Jahr verschoben.

Montag, 04.05.2020, 13:44 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 14:54 Uhr
Entertainer Peter Grimberg trat schon beim Sommersandkasten in Ostbevern auf. In diesem Jahr fällt die Veranstaltung aus.
Entertainer Peter Grimberg trat schon beim Sommersandkasten in Ostbevern auf. In diesem Jahr fällt die Veranstaltung aus. Foto: privat

Am Freitag tagte der Vorstand der Ostbevern Touristik mit großem Abstand im Sitzungssaal des Rathauses, um unter anderem über die geplanten Veranstaltungen im Zuge der Corona-Pandemie zu beraten. Bürgermeister Wolfgang Annen erläuterte zunächst die aktuellen Beschränkungen.

Laut Mitteilung der Landesregierung NRW müssen nämlich alle Großveranstaltungen und Schützenfeste bis einschließlich 31. August 2020 abgesagt werden. Dazu zählen in Ostbevern auch die geplanten Sommerveranstaltungen „Nicht nur … Über die Mauer geschaut“, das „Mittsommerfest“ und der „Sommersandkasten“.

Touristik arbeitet an Ortsspaziergang und Wanderrouten

Die Veranstaltungen werden also komplett ins Jahr 2021 verschoben. „Somit haben wir das Programm für das Jahr 2021 bereits vorbereitet, und ein Trost ist die Vorfreude auf das nächste Jahr“, sagte Bürgermeister Wolfgang Annen. Anschließend wurde überlegt, welche Angebote in Corona-Zeiten möglich sind, um den Menschen vor Ort und insbesondere den Familien etwas Abwechslung zum Alltag in den vier Wänden zu bieten. Derzeit arbeitet die Touristik an einem neuen Ortsspaziergang und mit Hochdruck daran, die Ostbeverner Wanderrouten auf der Vereinshomepage online zu stellen.

Mitarbeiter müssen in Kurzarbeit

Für den Fall, dass bald Museen wieder öffnen dürfen, wurde über die Öffnung des Museums der historischen Waschtechnik beraten. Vorbereitet werden nun ein selbsterklärender Rundgang mit Erläuterungen zu einzelnen besonderen Exponaten sowie die Kennzeichnung des Rundlaufs durch das Museum, um die Abstände einhalten zu können. Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, einen Film zu einem der Exponate des Museums zu zeigen.

Ab dem 1. Mai wurde übrigens für die Mitarbeiter der Touristik Kurzarbeit beantragt, bis die touristischen Angebote wieder möglich sind.

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