Schützenverein Westbevern-Brock legt Kranz nieder
Tradition bleibt erhalten

Brock -

Auch in Corona-Zeiten dürfen Traditionen nicht in Vergessenheit geraten. Das hat sich auch der Schützenverein Westbevern-Brock gesagt. Deshalb legten der Vorsitzende Werner Dieckmann und König Oliver Lütke Siestrup einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Montag, 25.05.2020, 18:03 Uhr aktualisiert: 26.05.2020, 18:14 Uhr
Der Schützenvereins-Vorsitzende Werner Dieckmann (l.) und König Oliver Lütke Siestrup legten den Kranz am Ehrenmal nieder.
Der Schützenvereins-Vorsitzende Werner Dieckmann (l.) und König Oliver Lütke Siestrup legten den Kranz am Ehrenmal nieder. Foto: privat

Traditionen müssen gepflegt werden, auch oder gerade in Corona-Zeiten. Das hat der Schützenverein Westbevern-Brock jetzt gezeigt. Der amtierende König Oliver Lütke Siestrup legte gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden Werner Dieckmann einen Kranz am Ehrenmal nieder. In jedem Jahr ist das an Christi Himmelfahrt nach dem Antreten eigentlich die erste Station auf dem Weg zum Schützenfest.

In Gedenken an die Verstorbenen der Weltkriege pflegt der Schützenverein diese Tradition üblicherweise mit mehreren hundert Teilnehmern. Das ist derzeit genauso wenig möglich wie das Feiern eines Schützenfest, heißt es in der Mitteilung des Vereins.

Der Vorstand sei sich aber schnell einig gewesen, dass das Gedenken an die Toten der Weltkriege auch in schwierigen Zeiten nicht entfallen sollte, teilt der Verein mit. Also wurde der Kranz vom König und vom ersten Vorsitzenden niedergelegt.

Wer durch Brock gefahren ist, konnte an dem einen oder anderen Haus eine Schützenfahne hängen sehen. Auch an der Kreuzung in der Ortsmitte und am Ehrenmal sind – wie in jedem Jahr zum Schützenfest – die Fahnen gehisst worden.

Was bleibe, so heißt es abschließend in der Mitteilung, sei die Vorfreude auf ein Schützenfest – hoffentlich – in gewohnter Weise im nächsten Jahr.

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