Neues Feuerwehrgerätehaus in Brock
Planungen schreiten voran

Brock -

Zwar liegt das Schallschutzgutachten noch nicht vor, dennoch laufen die Planungen für das Feuerwehrgerätehaus in Brock weiter. Kleinere Bedenken machten sich bei den Kommunalpolitikern im Umwelt- und Planungsausschuss über die Altlasten des Grundstückes breit.

Donnerstag, 28.05.2020, 14:39 Uhr
An der Ladbergener Straße soll das neue Feuerwehrgerätehaus entstehen.
An der Ladbergener Straße soll das neue Feuerwehrgerätehaus entstehen. Foto: Planungsbüro Wolters

Es tut sich was in Sachen Feuerwehrgerätehaus in Brock. Zwar liegt das Schallschutzgutachten noch nicht vor, dennoch werden die Planungen weiter vorangetrieben. Einen aktuellen Stand gab es im Umwelt- und Planungsausschuss von Carsten Lang vom Planungsbüro Wolters und Partner. „Ziel ist es, möglichst lärmschonend vorzugehen“, so Lang.

Zur Realisierung des Bauvorhabens sind jedoch zunächst die Neufestsetzung einer überbaubaren Grundstücksfläche, die Ausweisung einer Gemeinbedarfsfläche sowie weiterer Festsetzungen erforderlich. Aktuell befindet sich das Grundstück nämlich noch planungsrechtlich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Ostbevern-Brock Nordwest, Teilplan I“. Und dieser Plan wiederum weist an Stelle der geplanten Feuerwache eine Grünfläche aus.

Bisher sieht die Planung ein Gebäude mit eingeschossiger Bauweise vor. Zwei Zufahrten sollen von der Ladbergener Straße aus geschaffen werden. Eine kleinere Zufahrt, um Pkw-Stellplätze zu erreichen, und eine größere die das zügige Aus- und Einrücken der Rettungsfahrzeuge ermöglicht. Neben der Feuerwehr soll das Gebäude auch Räume für die Ortsgruppe des Malteser Hilfsdienstes bereithalten.

Kleinere Bedenken machten sich bei den Kommunalpolitikern breit, als es erneut um die Altlasten des Grundstückes ging. „Es hieß, die Altlasten wären unproblematisch“, sagte Werner Stratmann (Grüne). „Ist es gewährleistet, dass es keine Probleme damit geben wird?“ Es sei mit dem Kreis Warendorf als Untere Wasserbehörde abgestimmt, dass die Lagerung – die den hinteren Teil des Geländes betrifft, auf dem Grünfläche mit Bepflanzungen angelegt werden soll – möglich sei. Sicherlich werde etwas Erde darüber ausgebracht, sodass eine Gestaltung möglich sei, so Lang weiter. Gleiches bestätigte auch Hubertus Herrmanns (CDU und Ausschussvorsitzender). „Die Lagerung ist für solche Flächen zulässig“, sagte er – und sei in der Regel auch unproblematisch.

Im Rahmen des beschleunigten Verfahrens erfolgt nun eine Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange, bevor das Projekt in die nächste Runde starten kann.

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