Rat genehmigt 750 Euro für das Blumenampel-Projekt des Vereins Wirtschaft Ostbevern
Geld für echte Hingucker

Ostbevern -

Der Ostbeverner Rat hat insgesamt 750 Euro für das Blumenampel-Projekt des Vereins Wirtschaft Ostbevern genehmigt.

Donnerstag, 25.06.2020, 15:52 Uhr aktualisiert: 26.06.2020, 15:58 Uhr
Die Blumenampeln, die im Ortskern an vielen Laternen hängen, sind ein echter Hingucker. Der Rat hat sich bei seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Aktion des Vereins Wirtschaft Ostbevern mit 750 Euro zu unterstützen.
Die Blumenampeln, die im Ortskern an vielen Laternen hängen, sind ein echter Hingucker. Der Rat hat sich bei seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Aktion des Vereins Wirtschaft Ostbevern mit 750 Euro zu unterstützen. Foto: Ralf Aumüller

Sie sind ein blühender Hingucker und eine echte Bereicherung für das Ortsbild. In dieser Einschätzung waren sich Vertreter aller Fraktionen im Gemeinderat einig, als es um die insgesamt 48 Blumenampeln im Ortskern ging. Daher gab es am Ende auch ein klares Abstimmungsergebnis: Die Kommune wird in diesem Jahr die Blumenampel-Aktion mit einem 25-prozentigen Zuschuss bedenken. Von den insgesamt rund 3000 Euro für die Maßnahme werden damit 750 Euro aus dem Gemeindesäckel kommen. Einer entsprechenden Ausgabe stimmten die Fraktionen mehrheitlich zu.

Seit Jahren werden die Blumenampeln im Auftrag des Vereins Wirtschaft Ostbevern gekauft, aufgehängt und gepflegt. „Für die Blumenampeln wurde der Verein bisher von der Gärtnerei Preckel unterstützt. Da diese Unterstützung nun wegfällt, sind die Investitions- und Pflegekosten erheblich gestiegen“, hatte Dr. Tobias A. Kisser, Schriftführer des Vereins, das Problem in einem Schreiben an den Gemeinderat deutlich gemacht.

Größter Posten in der Kostenaufstellung ist dabei übrigens das regelmäßige Gießen der 48 Blumenampeln, das vom neuen Gartenbauunternehmen in einem Angebot mit insgesamt 45 Stunden Arbeitszeit und Gesamtkosten von etwas mehr als 1500 Euro veranschlagt wurde. Weitere Posten der Aufstellung betreffen wiederum das Bepflanzen und das Abhängen der Körbe sowie das eigentliche Pflanzenmaterial.

Bei der Diskussion des Themas regte Ulrich Lunkebein (Grüne) an, sich zukünftig mehr Gedanken um die Bienenfreundlichkeit der Blumenampeln zu machen und beispielsweise statt der üblichen Geranien andere Sorten zu pflanzen. Dem widersprach Hubertus Hermanns (CDU) grundsätzlich, denn es gebe bereits sehr bienenfreundliche Geraniensorten.

Sebastian Hollmann (FDP) lobte die Aktion des Vereins Wirtschaft Ostbevern und stellte einen Zuschuss von 25 oder 33 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 3000 Euro in Aussicht. Peter Eisel (SPD) hatte angesichts der schlechten Haushaltslage Bauchschmerzen mit der Bezuschussung eines reinen Verschönerungsprojektes.

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