Soforthilfeprogramm „DigitalPakt Schule“
Ostbevern bekommt knapp 55 000 Euro

Ostbevern -

Aus dem Soforthilfeprogramm „DigitalPakt Schule“ bekommt Ostbevern 54 766 Euro für die Anschaffung entsprechender digitaler Endgeräte in den Schulen. Die Bundes- und Landesmittel können ab sofort abgerufen werden.

Donnerstag, 30.07.2020, 07:38 Uhr aktualisiert: 05.08.2020, 15:10 Uhr
Reinhold Sendker sitzt für die CDU im Bundestag.
Reinhold Sendker sitzt für die CDU im Bundestag. Foto: CDU

Wie der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (Westkirchen) und sein Landtagskollegen Daniel Hagemeier (Oelde) in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären, können ab sofort die Bundes- und Landesmittel aus dem Soforthilfeprogramm „DigitalPakt Schule“ abgerufen werden. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms geht es um die Anschaffung von Laptops, Notebooks und Tablets für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der finanziellen Verhältnisse der Eltern bisher nicht auf solche Geräte zurückgreifen konnten.

Die entsprechende Förderrichtlinie war erst am vergangenen Mittwoch durch Runderlass des NRW-Schulministeriums verkündet worden. Bei der Verteilung der Mittel auf die Schulträger wurden die Schülerzahl sowie im Besonderen soziale Faktoren berücksichtigt, teilen die Politiker mit. Danach erhält Ostbevern rund 54 766 Euro für die Anschaffung entsprechender digitaler Endgeräte in den Schulen.

„Um zu gewährleisten, dass alle Schüler auch in Corona-Zeiten die gleichen Chancen auf Bildung haben, müssen wir unsere Schulen digital fit machen“, so der ehemals als Berufsschullehrer tätige und heutige Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker, der sich in der Bundeshauptstadt für ein schnelles Förderprogramm eingesetzt habe, wie es in der Mitteilung heißt.

Mit seinem Landtagskollegen Daniel Hagemeier hofft er nun auf eine zügige und möglichst unbürokratische Umsetzung. Besonders positiv bewerten die zwei CDU-Abgeordneten, dass mit Inkrafttreten der Förderrichtlinie ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ab dem 16. März 2020 verbunden sei. Das bedeute: Alle ab dem Zeitpunkt der Schulschließungen (Lockdown) bereits vorgenommenen Beschaffungen mit dem Ziel der Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten können nun durch dieses Programm abgerechnet werden.

Die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm sind von den Schulträgern möglichst bis zum 31. Dezember 2020 vollständig abzurufen. Diese können in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle Schulträger öffentlicher Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen, heißt es abschließend.

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