Wahlkampfveranstaltung mit Bürgermeisterkandidat Piochowiak
Er reicht allen die Hand

Ostbevern -

Es geht in den Endspurt des Wahlkampfes. Noch einmal hatte der parteilose Bürgermeisterkandidat Karl Piochowiak in den Telgenbusch eingeladen. Doch nicht nur er stand interessierten Bürgern zu Gesprächen zur Verfügung, auch die ihn unterstützenden Parteien waren mit dabei.

Dienstag, 01.09.2020, 20:04 Uhr aktualisiert: 02.09.2020, 13:25 Uhr
Sowohl SPD, FDP als auch die Grünen unterstützen Kandidat Karl Piochowiak.
Sowohl SPD, FDP als auch die Grünen unterstützen Kandidat Karl Piochowiak. Foto: privat

SPD , die Grünen und die FDP gaben sich beim Bürgerbrunch von Kandidat Karl Piochowiak im übertragenen Sinne die Klinke in die Hand , um über sich und ihre Programme zu berichten.

Mit Auszügen und Schwerpunkten aus den jeweiligen Wahlprogrammen, persönlichen Statements für einen Politikwechsel im Rat und Personalwechsel an der Spitze der Verwaltung, der Hoffnung mit neuen Mehrheiten den Herausforderungen der Zukunft in Ostbevern in ergebnisoffenen Diskussionen begegnen zu können, vermochten die Lokalmatadore für Kurzweiligkeit zu sorgen.

Sachlich bezogen schärften die Parteien ihr Profil. So konnten die Anwesenden einen umfassenden Eindruck gewinnen, wo die Ortsparteien ihre Schwerpunkte setzen. Deutlich wurde, dass alle drei Parteien schwerpunktmäßig in unterschiedlichen Themenfeldern zu Hause sind, dabei aber das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Während Willy Ludwig, Dajana Dossow und Thomas Manthey für die SPD das öko-soziale Profil sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Bürgerbeteiligung besonders herausstellten, fokussierte sich Sprecher Ulrich Lunkebein für die Grünen auf die Notwendigkeit, der Ökologie einen besonderen Schwerpunkt in Ostbevern zu geben. Das sei eben ureigene grüne Politik. Meinrad Aichner machte für die FDP darauf aufmerksam, dass insbesondere die infrastrukturellen Herausforderungen am Ort im Nachgang zu bereits vom Rat getroffenen Entscheidungen und die vielen in den Schubladen liegenden, mitunter guten Konzepte danach verlangen, zu einem guten Ende geführt zu werden.

In seinem Abschlussstatement versprach Karl Piochowiak, sich auf der Grundlage seiner bisherigen beruflichen Erfahrungen und seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten dafür einzusetzen, dass alle Stimmen am Ort gehört werden. Hierzu bedürfe es einer Gabe, die er mitbringe. Er reiche allen am Ort, und nicht nur den ihn unterstützenden Parteien, die Hand und freue sich riesig, wenn ihm dazu im Amt des Bürgermeisters die Möglichkeit gegeben werde.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7561757?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F129%2F
Nachrichten-Ticker