Warnwesten für die Erstklässler der Grundschulen
Gut sichtbar unterwegs

Ostbevern -

Besonders morgens im Dämmerlicht sind die Kinder der ersten Klassen der Ostbeverner Grundschulen jetzt gut zu sehen. Möglich gemacht haben dies die Mitglieder des Lions-Clubs der Bevergemeinde. Sie spendeten für jedes Kind eine Warnweste.

Montag, 07.09.2020, 07:07 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 14:08 Uhr
Helmut Linnenbank, Guido Köster, Elke Hohage, Richard Rauer, Matthias Bröker und Andrea Winter
Helmut Linnenbank, Guido Köster, Elke Hohage, Richard Rauer, Matthias Bröker und Andrea Winter Foto: Privat

Noch ist es Spätsommer, und die Schulanfänger machen sich gut sichtbar und fröhlich auf den Weg zur Schule. Die dunkle Jahreszeit kommt jedoch gewiss, und meist früher als erhofft. Damit die I-Dötzchen dann besonders morgens im Dämmerlicht früh erkennbar sind und ihr Schulweg damit sicherer wird, hat der Lions Club Ostbevern für die Schulanfänger 2020 und die der nächsten Jahre an die Franz-von-Assisi-Schule und die Ambrosius-Schule hunderte von leuchtgelben, mit „Achtet auf uns!“ beschrifteten Lions-Warnwesten gestiftet.

Im Rahmen des Verkehrstages mit zwei ersten Klassen, die Richard Rauer und Helmut Linnenbank von der Polizei Warendorf begleiteten, hat der Lions Club die ersten Westen in der Assisi-Schule übergeben.

Die Westen hat der Club aus Erlösen des Lions-Adventskalenders vom vergangenen Jahr beschafft. Neben weiteren regionalen Hilfs- und Förderprojekten, die mit dem Lions-Adventskalender jedes Jahr finanziert werden, war den Löwen besonders wichtig, mit der Förderung der Verkehrssicherheit der Schulanfänger ein sichtbares Zeichen ihres lokalen Engagements zu setzen, so Lions-Präsident Guido Köster bei der Übergabe.

Die Schulleitungen der beiden Grundschulen, Elke Hohage und Andrea Winter, zeigten sich sehr dankbar für diese Spende. „Es ist so wichtig, dass wir alle besonders auf unsere kleinen Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen. Die Westen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit“, so die Konrektorin Elke Hohage.

Richard Rauer und Helmut Linnenbank betonten auch, dass die Eltern eine wichtige Vorbildfunktion hätten. Umso erfreuter zeigten sie sich, dass auch viele Eltern am Verkehrstag der Erstklässler an der Franz-von-Assisi-Schule teilnahmen.

An diesem Tag geht es vor allem darum, wie die Kinder sicher die Straße überqueren. Dabei sollen sie darin gestärkt werden, ihren Schulweg auf Dauer selbstständig bewältigen zu können. Wichtig sei auch, dass weiterhin versucht werde, das Verkehrsaufkommen im Bereich der Schulen zu verringern. Darin waren sich die beiden Schulleiterinnen einig. Sie wiesen auch nochmals auf die neu eingerichteten Elternparkplätze am Beverbad und am K+K-Markt hin, die Eltern nutzen sollen, damit ihre Kinder zumindest den letzten Wegabschnitt zur Schule zu Fuß gehen.

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