Ostbevern singt zum Tag der Deutschen Einheit
Lieder des Friedens und der Freiheit

Ostbevern -

Ein Zeichen des Friedens und der Freiheit setzten zahlreiche Chormitglieder und Gäste am Tag der Deutschen Einheit in der Bevergemeinde. Eingeladen hatte der MGV zusammen mit dem MVO und weiteren Chören zu der bundesweit stattfindenden Aktion „Deutschland singt“.

Montag, 05.10.2020, 07:11 Uhr
Vom Regen ließen sich große und kleine Sänger nicht beeindrucken und trugen so zu einer gelungenen Veranstaltung bei.
Vom Regen ließen sich große und kleine Sänger nicht beeindrucken und trugen so zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Foto: Anne Reinker

„Wir wollen hier in Ostbevern auf jedem Fall, wie im ganzen Land zum 30- jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit singen und feiern. Unser Miteinander ist es wert, mit Dank diesen Tag zu feiern und ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens für die Zukunft zu setzen. Das gemeinsame Singen ist das starke Zeichen des Zusammenhalts.“ Mit diesen Sätzen auf dem Datenerfassungsbogen brachte der MGV Sängerbund seine Motivation, zur Aktion „Deutschland sing“ einzuladen, genau auf den Punkt. Sie standen damit nicht alleine, denn die Ostbeverner Chöre und interessierte Besucher beteiligten sich gerne. Ihnen allen gelang es, eine stimmungsvolle und Gedanken anregende Atmosphäre auf dem Rathausplatz zu schaffen.

Ostbevern ist Teil von „Deutschland singt“

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  • Deutschland singt Ostbevern

    Foto: Anne Reinker
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Die Beverspatzen, der Musikverein, der vom Balkon herab spielte, die Kirchenchöre und natürlich nicht zuletzt der MGV unterstrichen mit ihrem Repertoire den Sinn und Zweck der musikalischen Zusammenkunft. Die Kleinsten unter den etwa 90 Sängerinnen und Sängern – die Beverspatzen – gaben mit dem Song „Hau ab Corona“ von Matthias Hellmons einen ganz pragmatischen und humoristischen Auftakt.

MGV-Vorsitzender Klaus Brandes und Dr. Michael König (Gemeindeverwaltung) begrüßten die Akteure und Besucher, Sacha Sommershof (Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde) moderierte das Programm und bezog die Lieder auf Begebenheiten rund um den Mauerfall und die aktuellen Hoffnungen für die Zukunft. „Nichts wünschen wir uns mehr als in Frieden zu leben“, moderierte er das Stück „Hevenu shalom alechem“ an. „Ein kleines Lied mit einer großen Botschaft“, wie der Geistliche befand. Auch Werke wie „Die Gedanken sind frei“, „Wind of Change“ oder „We Shall Overcome“ beschäftigten sich ebenso mit den Gedanken des Friedens und der Freiheit wie einige kirchliche Lieder.

Fehlen durfte auch nicht der Song „Über sieben Brücken musst du gehen“, das der Männergesangverein intonierte. „Ein gesamtdeutsches Lied, das Brücken schlägt zu den Gedenkveranstaltungen, die jetzt zur gleichen Zeit stattfinden“, sagte Sacha Sommershof.

Auch die brennenden Kerzen und leuchtenden Laternen, mit denen die Besucher die Örtlichkeiten erhellten, brachten die richtige Atmosphäre auf den Platz. Und wenn sie aufgrund der Schutzmaßnahmen in kleinen familiären Grüppchen beieinander stehen mussten, war die Stimmung des Zusammenhalts und der Gemeinschaft trotzdem deutlich zu spüren.

Positiv gestimmt war auch Klaus Brandes nach dem Open-Air-Konzert. Bei den Vorbereitungen dazu sei das mitunter noch anders gewesen. „Wir wussten nicht, ob wir das Ziel, das wir verfolgen, erreichen können“, sagte der MGV-Vorsitzende. Die ersten Planungen begannen vor der Corona-Pandemie, die die Organisatoren dann vor große Herausforderungen stellte. „Ich habe graue Haare bekommen“, sagte Klaus Brandes mit einem Schmunzeln. „Jetzt sind wir Organisatoren heilfroh, dass wir diese Veranstaltung so durchführen konnten.“ Im Weiteren lobte er die „Meisterleistung der Technik von Uwe Königsfeld“ und die „sehr gute Einführung in die Lieder von Sacha Sommershof“. Die Location war eine „Top-Auswahl“, befand Brandes. „Eigentlich haben wir das Rathaus jetzt zumindest musikalisch eingeweiht.“

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