Staudentausch
„Wer anderen eine Blume sät, blüht selber auf“

Ostbevern -

Großen Anklang fand auch diesmal wieder der Staudentausch der KFD St. Ambrosius.

Donnerstag, 22.10.2020, 15:01 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 11:21 Uhr
Beim KFD-Staudentausch kamen wieder etliche Hobbygärtner zusammen.
Beim KFD-Staudentausch kamen wieder etliche Hobbygärtner zusammen. Foto: Anne Reinker

Das Sprichwort „Wer anderen eine Blume sät, blüht selber auf“ könnte auch auf den Staudentausch umgemünzt werden. Denn bei dieser Veranstaltung, seit vielen Jahren ein fester Programmpunkt der KFD Ambrosius, wird die Freude am Geben und Nehmen jeglicher Pflanzensorten geteilt. Am Donnerstag war es am Rande des Wochenmarktes wieder soweit.

Gärtnern ist im Trend: Das zeigt das große Interesse, das dem Staudentausch zukommt. „Es wurden reichlich Ableger gebracht“, freute sich Elisabeth Nünning von der Frauengemeinschaft. „Und es ist schon einiges weggegangen“, konnte Mathilde Eichholt bereits nach der ersten Stunde berichten.

Aus etlichen Bereichen der Pflanzenvielfalt gab es etwas. Knollen, Kräuter, Gräser und vieles mehr brachten die Hobbygärtner, die zum Teil sogar extra aus Münster, Ladbergen oder Freckenhorst kamen. „Das Interesse an Stauden ist am größten“, erklärte Elisabeth Nünning. „Denn die ganz großen können auch als Sichtschutz dienen.“

Im Sortiment gibt es aber auch dann und wann richtige Highlights und Überraschungen. „Uns hat heute jemand eine weiße Schwertlilie gebracht“, erzählte Mathilde Eichholt. „Die gibt es nicht so oft.“ Keine Frage, dass dieses Exemplar sofort wieder einen Abnehmer fand.

Nicht nur mit Pflanzenablegern konnten die KFD-Frauen helfen, auch nützliche Tipps für einen „grünen Daumen“ gab es. „Wenn die jungen Leute gebaut haben, stand erst einmal der Hausbau im Vordergrund und die Gartenplanung hintenan“, so Elisabeth Nünning. Dankbar würden daher die Tipps und Tricks wahrgenommen. „So weit wir können, helfen wir da weiter.“ Oftmals müsse aber auch ausprobiert werden, etwa bis man den idealen Standort für eine Pflanze gefunden hat. Das gelte auch für den erfahrenen Hobbygärtner, meinte Nünning. Man lerne nie aus.

Die Spendengelder, die gerne für einen Ableger gegeben wurden, kommen der Frauengemeinschaft zugute, teilte die Frauen mit.

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