Kolpingsfamilie profitiert von Förderprogramm
34 selbst gebaute Bänke

Ostbevern -

34 selbst gebaute Bänke werden engagierte Mitglieder der Ostbeverner Kolpingsfamilie noch in diesem Jahr aufstellen. Unterstützung erhielten sie durch das Förderprogramm „8+Vital.NRW“. Die Kosten lagen bei nicht einmal 4000 Euro. 80 Prozent kommen aus dem Fördertopf.

Montag, 02.11.2020, 18:01 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 18:10 Uhr
Kolpingsfamilie profitiert von Förderprogramm: 34 selbst gebaute Bänke
Foto: Anne Reinker

Den Radfahrern und Spaziergängern, die die Außenbereiche erkunden möchten, gönnt die örtliche Kolpingsfamilie gerne eine Pause. Und sie hat hat eigens dafür, unterstützt durch das Förderprogramm „8+Vital.NRW“, in den vergangenen Wochen große Anstrengungen unternommen. Denn stolze 34 selbst gebaute Bänke werden engagierte Mitglieder an verschiedenen Rastpunkten noch in diesem Jahr aufstellen.

„Das ist ein tolles Projekt“, lobte Jana Uphoff , Regionalmanagerin von „8+Vital“. Vor allem sei dies eine Aktion, von der die Allgemeinheit viele Jahre profitiere. Genau das war der Grund für die Kolpingsfamilie, dieses Projekt zu starten. Man habe etwas Bleibendes schaffen wollen, erklärte Friedolin Sicking . „Es ist schön, dass trotz Corona so eine tatkräftige Aktion möglich ist“, freute sich René Teuber über die erfolgreiche Umsetzung.

Dass diese finanziell so günstig durchgeführt werden konnte, ist einigen besonders Aktiven aus der Reihe der Kolpingsfamilie zu verdanken. Denn dass man statt der einkalkulierten 8500 Euro für die Gesamtmaßnahme am Ende unter 4000 Euro bleiben konnte, machten die tatkräftigen Hände der Helfer möglich. 80 Prozent der finanziellen Aufwendungen kommen aus dem Regionalbudget von „8+Vital.NRW“, die übrige Summe übernimmt die Kolpingsfamilie.

Allen Aktiven voran war Heinz Berkenharn im Einsatz, der mit seinen „Kollegen“ sogar Montagehilfen baute, um dann die Exemplare aus heimischem Holz passgenau fertigen zu können. Für den fachmännischen Feinschliff legte sich Zimmerin Cinja Brunner ins Zeug. Bewunderung dafür gab es von Jana Uphoff, denn oftmals würden die Bänke bei solchen Aktionen einfach gekauft, sagte sie.

Der größte Teil der Sitzplätze wird auf Gemeindegrund stehen, einige auf Flächen, die Privatpersonen dafür zur Verfügung stellen. „Es freut uns sehr, dass die Leute da mitmachen“, sagte René Teuber, Vorsitzender Kolpingsfamilie. „Wer noch eine öffentlich zugängliche Fläche hat und sie gerne für eine Bank zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne bei mir melden“, sagte Friedolin Sicking,  73 46. Für einige Bänke sucht die Gemeinschaft zudem noch Paten, die sich der Pflege der gemeindlichen Flächen annehmen.

Die beschilderten Sitzgelegenheiten werden in allen Bauerschaften und teilweise direkt an den Biberrouten aufgestellt. Einige stehen auch entlang der Boßelstrecke bei Mersbäumer wie auch in der Eichendorffsiedlung und im Ortsteil Brock. Gleich sieben der Bänke werden Platz auf dem Gelände der Loburg finden.

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