Kita „Biberbande“ soll bis zum 31. März 2021 fertiggestellt sein
Bauarbeiten ruhen weiterhin

Ostbevern -

Die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten im Gebiet Kohkamp III ruhen weiter wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Investor und Bauunternehmer – so die Verwaltung.

Sonntag, 22.11.2020, 11:54 Uhr aktualisiert: 23.11.2020, 12:08 Uhr
Derzeit ruhen die Arbeiten auf der Baustelle der Kita „Biberbande“.
Derzeit ruhen die Arbeiten auf der Baustelle der Kita „Biberbande“. Foto: Daniela Allendorf

Noch tut sich nichts auf der Baustelle der neuen Kita „Biberbande“ im Baugebiet Kohkamp III. Nach wie vor ruhen dort die Arbeiten, nachdem es zwischen dem Investor und der bauausführenden Firma zu Meinungsverschiedenheiten über konstruktive Mängel am Baukörper und deren Beseitigung gekommen war, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Der Investor hatte der Bauunternehmung für die Beseitigung der Mängel eine Frist bis zum 4. November gesetzt. Diese sei inzwischen abgelaufen, ohne dass das Unternehmen auf der Baustelle tätig geworden sei.

Der Gemeinde gegenüber habe der Investor inzwischen seine Aussage bekräftigt, den Kitaneubau nun zeitnah mit einer anderen Baufirma bis zum 31. März 2021 fertigstellen zu wollen. Die Arbeiten sollen bereits in den nächsten Tagen aufgenommen werden. Bis zum Umzug in die neuen Räume steht weiterhin die Übergangskita für die Betreuung der Kinder zur Verfügung.

Da die Kinder dort nun noch etwas länger als geplant verbleiben werden, sei in Absprache mit dem Kitaträger, der AWO Ruhr-Lippe-Ems, vereinbart worden, kurzfristig die Außenanlagen an die momentanen Witterungsverhältnisse anzupassen sowie weitere Spielgeräte aufzustellen, heißt es aus dem Rathaus.

Die Gemeinde, die den gesetzlichen Versorgungsanspruch bei der Bereitstellung von Kindergartenplätzen sicherzustellen hat, hat nun weitere Schritte eingeleitet. Sollte die Fertigstellung der Kita nicht bis zum 1. April kommenden Jahres erfolgen, muss der Investor das Grundstück wieder an die Gemeinde zurückgeben.

Die Verwaltung hat dies dem Investor gegenüber bereits geltend gemacht und vorsorglich die Kündigung des Grundstücksvertrages ausgesprochen. Zusätzlich verfolgt die Verwaltung auch Alternativen, die in die weiteren Abstimmungen mit einfließen werden. Hierzu könnten, so die Gemeinde, zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

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