Gemeinde bietet Alternative für ausgediente Weihnachtsbäume an
Tannen werden nicht abgeholt

Ostbevern/Brock -

Die für Samstag vorgesehene traditionelle Tannenbaumaktion der Landjugend in Ostbevern kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Beschränkungen durch die Corona-Schutzbestimmungen machen eine Durchführung für die Jugendlichen unmöglich. Die Gemeinde biete allerdings eine Alternative an.

Mittwoch, 06.01.2021, 07:31 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 14:34 Uhr
Eine Tannenbaumaktion der Landjugend – wie hier noch im vergangenen Jahr – wird es in diesem Jahr nicht geben.
Eine Tannenbaumaktion der Landjugend – wie hier noch im vergangenen Jahr – wird es in diesem Jahr nicht geben. Foto: Anne Reinker

Nach dem heutigen Dreikönigstag, ist für viele Haushalte die Zeit gekommen, den Tannenbaum aus der guten Stube zu werfen. Waren in den vergangenen Jahren die Kolpingsfamilie und die Landjugend zur Stelle, um die Bäume abzufahren, so kann die Aktion in diesem Jahr nicht stattfinden.

Geplant war die Abholung der Tannen eigentlich für den kommenden Samstag. Das musste aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen nun gecancelt werden. Normalerweise sei es so gewesen, dass pro Anhänger auf dem die Weihnachtsbäume gesammelt werden, sechs bis sieben Personen zum Verladen und Packen benötigt werden, heißt es von der Landjugend. Laut Schutzbestimmungen dürften jedoch nur fünf Personen aus zwei Haushalten die ausgemusterten Exemplare entgegennehmen. Das ist allerdings organisatorisch für die Landjugend nicht zu stemmen.

Damit ausgediente Weihnachtsbäume aber nicht in der Landschaft landen oder über die Biotonne entsorgt werden müssen, die Ostbeverner aber dennoch die Möglichkeit haben, sie zu entsorgen, springt die Gemeinde kurzfristig in die Bresche und bietet eine Möglichkeit zur Entsorgung an. „Auf dem Parkplatz am Beverstadion wird eine Fläche ausgewiesen, auf der die Tannen abgelegt werden können“, sagt Ulrike Jasper von der Gemeinde zu dem schnellen und unbürokratischen Angebot.

Ab dem kommenden Samstag, 9. Januar, können die Ostbeverner ihre Bäume dort hinbringen. Die Fläche wird bis zum 17. Januar zur Verfügung stehen. „Eine Kontrolle oder Aufsicht wird nicht vor Ort sein“, sagt Jasper weiter. Dennoch werden sich Mitarbeiter des Bauhofes zwischendurch um den Bereich kümmern.

Da die Bäume ab Montag, 18. Januar, kleingehäckselt werden, bittet die Verwaltung darum, die Bäume abgeschmückt und frei von Lametta sowie möglichst auf einem großen Haufen dort abzulegen, damit Wege und Arbeitsflächen frei bleiben. Die Entsorgung ist kostenfrei.

„Sowohl die Landjugend als auch die Gemeindeverwaltung danken für das Verständnis, dass in diesen besonderen Zeiten ein Abholservice ausgedienter Weihnachtsbäume nicht wie gewohnt stattfinden kann“, heißt es in einer Erklärung.

Anders sieht die Situation in Brock und Deppengau aus. Bereits seit fünf Jahren wird dort die Abholung der Weihnachtsbäume privat organisiert. Am Samstag, 9. Januar, können die Einwohner dort wie gewohnt ihre Bäume vor die Tür an die Straße legen und sie werden eingesammelt. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass die Bäume spätestens ab 9 Uhr draußen liegen müssen. Es wird um eine Spende gebeten. Das gesammelte Geld soll für das Projekt der Waisenkinder in Uganda verwendet werden, sagt Gisela Ahlbrand.

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