DRK lädt zur Blutspende ein
Auch in Corona-Zeiten roten Lebenssaft spenden

Ostbevern -

Am 13. Januar lädt das Deutsche Rote Kreuz zum Blutspenden ins Edith-Stein-Haus ein.

Mittwoch, 06.01.2021, 15:01 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 15:10 Uhr
Jeder Blutspender erhält einen Mehrweg-Becher, in dem er umweltfreundlich heiße Getränke transportieren kann.
Jeder Blutspender erhält einen Mehrweg-Becher, in dem er umweltfreundlich heiße Getränke transportieren kann. Foto: DRK

Das Rote Kreuz in Ostbevern ruft am Mittwoch, 13. Januar, zur Blutspende auf. Spender des roten Lebenssaftes sind von 16 bis 20 Uhr im Edith-Stein-Haus, Bahnhofstraße 1, willkommen.

Um gerade in Corona-Zeiten lange Warteschlangen vor der Blutspende zu vermeiden, bittet der DRK-Blutspendedienst alle, die Blut spenden möchten, sich vorab über die kostenlose DRK-Blutspende-App, die Website spenderservice.net oder den Link terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/Ostbevern eine Blutspendezeit zu reservieren. So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden.

In den vergangenen Monaten sei es mit großen Anstrengungen gelungen, die Versorgung schwerkranker Patienten mit Blutkonserven zu garantieren, heißt es in der Pressemitteilung des DRK . Das Rote Kreuz dankt allen Menschen, die mit ihrer Blutspende oder mit ehrenamtlicher Arbeit zu diesem Erfolg beigetragen hätten. Durch verschiedenste Corona-Schutzmaßnahmen bleibe das Blutspenden sicher. Es bleibe aber auch lebensrettend und systemrelevant. Das Gesundheitssystem könne nicht funktionieren, wenn keine Blutkonserven mehr zur Verfügung stünden. „Wenn viele Menschen weiterhin Blut spenden und damit Gutes tun, nutzt das der ganzen Gesellschaft“, so das DRK weiter. Der DRK-Blutspendedienst bittet deshalb eindringlich darum, gerade jetzt Zeichen von Zuversicht zu setzen und Blut zu spenden.

Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Zeiten des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin jederzeit mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können.

Die DRK-Blutspendedienste beobachteten die Corona-Lage sehr aufmerksam und stünden dabei in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisteten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Schon immer habe gegolten: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungssymptomen sollten sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen. Sie würden nicht zur Blutspende zugelassen. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen das Blutspendelokal aus Infektionsschutzgründen derzeit nicht betreten. Blutspender werden gebeten, wenn möglich, einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen.

Das DRK weist darauf hin, dass Blutspender nicht auf Corona getestet werden – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gebe es keine Hinweise. Bluttransfusionen seien sicher und unverzichtbar. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona.

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin muss unbedingt der Personalausweis mitgebracht werden. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe.

Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Da der Imbiss nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus. Als kleines Dankeschön erhält jeder Blutspender einen Mehrweg-Becher, in dem er umweltfreundlich heiße Getränke transportieren kann.

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