Impfungen im Seniorenzentrum ohne Zwischenfälle
Aufklärung und Überzeugung statt Zwang

Ostbevern -

Keine Zwischenfälle im Rahmen der Impfungen, vermeldet Josef Mersmann, Geschäftsführer des Seniorenzentrums St. Anna. Dass alles so gut verlaufen ist, stimmt Mersmann froh. Denn er möchte weiter für die Impfung werben.

Samstag, 16.01.2021, 07:44 Uhr aktualisiert: 16.01.2021, 07:50 Uhr
Josef Mersmann (l.) und Karl Piochowiak freuen sich über den gelungenen Impfstart in der Bevergemeinde.
Josef Mersmann (l.) und Karl Piochowiak freuen sich über den gelungenen Impfstart in der Bevergemeinde. Foto: Daniela Allendorf

Ein Stück Erleichterung macht sich bei Josef Mersmann , Geschäftsführer der St.-Anna-Seniorenheime breit. „Wir sind in allen Häusern mit den ersten Impfungen durch“, freut er sich, dass auch in Ostbevern alles „glatt“ gelaufen ist. Es habe weder in der Bevergemeinde noch in den anderen Kommunen, Zwischenfälle im Rahmen der Impfungen gegen das Corona-Virus gegeben.

Dennoch sei man auf eventuelle Zwischenfälle vorbereitet gewesen. Reanimationskoffer und Gegenmittel hätten bereitgestanden, seien aber nicht zum Einsatz gekommen, ist der Geschäftsführer überaus froh. Auch sonst seien bei den rund 600 Impfdosen, die in den verschiedenen St.-Anna-Einrichtungen verabreicht worden seien, keinerlei Nebenwirkungen aufgetreten.

Sogar bei der Quote der Impfungen unter den Mitarbeitern habe man noch zulegen können. Durchschnittlich sei man so auf einen Wert von 80 Prozent gekommen, freut sich Mersmann, der voll hinter den Impfungen steht. „Wir haben schon im Vorfeld auch den Mitarbeitern Gespräche und einen Vortrag eines Impfarztes angeboten“, sagt Josef Mersmann, für den Aufklärung das wichtigste ist. Überzeugung sei das Gebot der Stunde, nicht Zwang, ist er sich sicher. Und so habe es nicht nur im Vorfeld umfangreiche Informationen gegeben, sondern auch noch im Rahmen der Impfung selbst.

In rund drei Wochen folgt dann auch in Ostbevern die zweite Impfung. Das bedeutet aber weder für Mitarbeiter noch für die Bewohner, dass alles so ist wie noch vor Beginn der Pandemie. „Wir machen weiter so wie bisher“, sagt Mersmann. Man müsse auch weiter aufpassen, denn der Schutz sei erst rund zwei Wochen nach der zweiten Impfung aufgebaut. Das bedeutet, dass auch die Besucher des Seniorenzentrums weiterhin vor dem Betreten der Einrichtung getestet werden. Und selbst wenn der Impfschutz einsetzt, ist das kein Freifahrtschein. „Wir wollen ja auch dann nicht zu Überträgern werden und weiter diejenigen schützen, die nicht geimpft sind“, sagt Mersmann, der auch weiter für die Impfung wirbt.

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